Hansa-Keeper Janis Blaswich : Tribüne? „Ist nicht so meins“

Statt im Kasten kann Janis Blaswich aktuell bestenfalls vor den Mikros stehen und seine Meinung zu den Spielen des FC Hansa abgeben. Nach überstandener Leisten-OP hofft die Nummer eins zum Vorbereitungsstart auf eine Rückkehr ins Mannschaftstraining.
Statt im Kasten kann Janis Blaswich aktuell bestenfalls vor den Mikros stehen und seine Meinung zu den Spielen des FC Hansa abgeben. Nach überstandener Leisten-OP hofft die Nummer eins zum Vorbereitungsstart auf eine Rückkehr ins Mannschaftstraining.

Hansa-Keeper Janis Blaswich ist nach Leisten-OP derzeit zum Zuschauen verdammt. Sein Reha-Programm verläuft nach Plan

von
20. Dezember 2017, 08:00 Uhr

Janis Blaswich war einer der Garanten für die bisher tolle Saison des FC Hansa in der 3. Fußball-Liga. Neunmal in den ersten 17 Spielen hielt der Keeper seinen Kasten sauber. Zuletzt musste er jedoch dreimal passen. Eine Leistenoperation Ende November ist die Ursache für die aktuelle Zwangspause. „Es fällt mir schon schwer. Von der Tribüne aus zuzuschauen ist nicht so meins. Da bin ich nervöser als auf dem Platz. Aber das muss jetzt leider sein“, erklärt der 26-Jährige.

In seiner Abwesenheit gab es die Siege in Halle (2:0) und gegen Chemnitz (3:1) sowie am vergangenen Sonnabend zum Jahresausklang das 0:3 gegen Lotte. „In den ersten beiden Spielen hat es die Mannschaft super gemacht. Gegen Lotte ist es jetzt nicht optimal gelaufen“, so Blaswich, der die beiden Heimspiele live im Ostseestadion verfolgte. „Ich habe meine Reha hier weitergemacht, weil ich bei den Spielen dabei sein wollte und auch die Weihnachtsfeier war“, sagt der Keeper, der sich in seiner Heimat in Mönchengladbach operieren ließ.

Dort lässt er sich seit dieser Woche auch wieder behandeln. „Im Alltag fühle ich mich jetzt soweit wohl und steigere das Pensum in der Winterpause von Tag zu Tag und Woche zu Woche und je nachdem, wie ich mich fühle“, erklärt der Keeper, der noch keine schweren Sachen heben soll: „Vom Gefühl her könnte ich einen Wasserkasten schleppen, aber ich soll es ja nicht und lasse es daher auch sein.“

Die Weihnachtstage verbringt Janis Blaswich mit der Familie und fährt mit seiner Freundin für „ein paar Tage in die Kälte“. Skifahren ist allerdings aufgrund der Operation noch nicht wieder drin. „Am 2. Januar bin ich wieder vor Ort in Rostock, und dann werden wir sehen, wie wir die nächsten Wochen planen. Ob ich dann individuell im Torwarttraining oder gleich mit der Mannschaft trainiere, das kann ich jetzt noch nicht sagen, weil ich nicht weiß, wie es mir in zwei Wochen geht. Aber es ist auf jeden Fall das Ziel, dass ich die Intensität in der Vorbereitung weiter steigern oder vielleicht sogar schon alles mitmachen kann“, so die Nummer eins des FC Hansa, die am 20. Januar bei Sonnenhof Großaspach zum Auftakt 2018 wieder im Hansa-Tor stehen will: „Das ist das Ziel.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen