Gedanken gehen tendenziell wieder zu zwei Sechsern : Trainer Vollmann bastelt noch an der Ausrichtung

Hansas linke Seite, hier mit René Lange (l.) und Michael Blum (mit Handschuhen), übernehmen in Aalen wieder Sebastian Pelzer und – so er  fit  ist – Tobias Jänicke. Scharnweber
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Hansas linke Seite, hier mit René Lange (l.) und Michael Blum (mit Handschuhen), übernehmen in Aalen wieder Sebastian Pelzer und – so er fit ist – Tobias Jänicke. Scharnweber

René Lange vertrat beim 2:0 des Fußball-Drittligisten FC Hansa gegen Werder Bremen II Kapitän Sebastian Pelzer auf dem Linksverteidiger-Posten. "In der ersten Halbzeit hatte ich ganz schöne Probleme", gestand er.

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14. Februar 2011, 09:52 Uhr

Rostock | René Lange vertrat beim 2:0 des Fußball-Drittligisten FC Hansa gegen Werder Bremen II Kapitän Sebastian Pelzer auf dem Linksverteidiger-Posten. "In der ersten Halbzeit hatte ich ganz schöne Probleme", gestand er, "es wurde aber besser. Wir wussten, dass das, was auf dem Papier als leicht erscheint, schwer wird. Zweite Mannschaften sind immer ,eklig, aber wir haben letztlich verdient gewonnen", so Lange, für den es nicht der erste Vollzeit-Einsatz für die Rostocker war. In der vergangenen Saison spielte er schon dreimal 2. Bundesliga, war beim 0:1 in Aachen am 9. November 2009 die ganzen 90 Minuten dabei. Morgen in der Nachholepartie beim VfR Aalen (vom 21. Spieltag) muss der gebürtige Teterower aber wieder auf die Bank - Pelzer hat seine Gelb-Sperre abgesessen.

Das steht nun Kevin Pannewitz bevor. Trotz seines Fehlens "gehen", so Trainer Peter Vollmann, "meine Gedanken tendenziell dahin, wieder mit zwei Sechsern spielen zu lassen". Robert Müller werde auf jeden Fall den Abräumer vor der Abwehr bekleiden. An seiner Seite seien Hendrik Großöhmichen, Tom Trybull oder auch Sergej Evljuskin denkbar. Großöhmichen könnte, würde Trybull im defensiven Mittelfeld aufgeboten, mit Michael Wiemann die Innenverteidigung bilden. Vielleicht behält der Coach aber auch das 4-1-3-2-System vom Duell mit Werder II mit einem Sechser und zwei Stürmern bei: "Ich bin nicht hundertprozentig sicher, denke in beide Richtungen."

Gestern war für die Mannschaft Ruhetag und Regeneration angesagt. Auf Peter Vollmann traf das nicht zu. „Ich habe keine Zeit, mache Hausaufgaben. Auf uns“, führt der 53-Jährige aus, „kommt viel Arbeit zu, zum Beispiel die Analyse des Spiels Aalen gegen Babelsberg.“ Beim im Kampf gegen den Abstieg ungemein wertvollen 3:2-Sieg der Ostwürttemberger erzielte der frisch bis Saisonende vom Zweitligisten Karlsruher SC ausgeliehene Anton Fink alle drei Tore für den Aufsteiger. Sein Sturmpartner am Sonnabend war der ehemalige Rostocker Robert Lechleiter.

Mit vier Siegen in fünf Partien ist der FC Hansa verheißungsvoll in das Jahr 2011 aufgebrochen. Gelingt ihm morgen der vierte Dreier hintereinander, übernimmt er von Eintracht Braunschweig die Tabellenführung – was dem Trainer schnuppe ist: „Für mich persönlich spielt das keine Rolle. Ich finde es wichtiger, den Abstand nach unten aufrecht zu erhalten.“

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