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FC Hansa Rostock : Tobias Jänicke will konstanter glänzen

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Hanseat Tobias Jänicke geht in seine dritte Profisaison und hat sich für Rostocks Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga eine Menge vorgenommen. "Ich möchte eine gewisse Konstanz in meine Leistungen bringen."

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erstellt am 12.Jul.2011 | 01:25 Uhr

Rostock | Hanseat Tobias Jänicke geht in seine dritte Profisaison und hat sich für Rostocks Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga eine Menge vorgenommen. "Ich möchte eine gewisse Konstanz in meine Leistungen bringen. Nicht einem guten, drei schlechte Spiele folgen lassen, sondern fünf, sechs Partien hintereinander auf einem ordentlichen Niveau absolvieren", sagt der 22-Jährige.

In der Aufstiegssaison zählte der Youngster mit neun Toren und zehn Vorlagen zu den offensivstärksten Kickern des FC Hansa. Nun will er auch eine Liga höher glänzen. Zuletzt in den Testspielen beim Oberligisten FC Anker Wismar (7:0) und gegen den zehnmaligen dänischen Meister Brøndby IF Kopenhagen bewies "Tobi" ansteigende Form, überzeugte mit einigen tollen Sololäufen und Vorlagen. "Ich bin ein Typ, der eine hundertprozentige Fitness braucht, um seine Stärken abrufen zu können. Und meistens erreicht man diese zum Ende einer Vorbereitung. Ich fühle mich fit, und merke wie die Frische und Spritzigkeit zurückkommen. Ich freue mich auf den Saisonstart. So langsam könnte es dann aber auch losgehen", erklärt Jänicke.

Der gebürtige Neubrandenburger erwartet trotz der allgemein positiven Grundstimmung im und um den ostdeutschen Traditionsverein ein schweres Jahr. "Wir haben insgesamt nicht so viel Zweitliga-Erfahrung im Kader. Doch wir brauchen uns jetzt auch nicht zu verstecken. Ich denke, dass wir zu jeder Zeit für ein Tor gut sind. Sicherlich werden wir in den 2. Liga weniger Chancen bekommen, dann müssen wir uns eben in der Verwertung verbessern. Wir legen einen guten Start hin und dann schauen wir, was geht", so der Rechtsfuß.

Im Mittelfeld herrscht derzeit der größte Konkurrenzkampf. Die beiden Neuzugänge Timo Perthel (von Werder Bremen) und Marek Mintál (1. FC Nürnberg) üben eine Menge Druck auf die Mittelfeld-Traumreihe der vergangenen Drittliga-Saison - Ziegenbein, Lartey, Jänicke - aus. "Das ist doch nur positiv für uns als Mannschaft. Da muss jeder das Letzte aus sich herausholen", weiß Jänicke, der sowohl auf der rechten als auch linken Außenbahn zum Einsatz kommen kann. "Wo ich spiele, ist mir letztlich egal. Ich kann auf beiden Seiten agieren. Außerdem werden wir die Positionen, wie schon in der vergangenen Saison einige Male während einer Partie wechseln", so der Offensivmann, der davon überzeugt ist, das Routinier Mintál den Rostockern weiterhelfen wird: "Er hat ein paar andere Ideen und bringt auch eine gewisse Ruhe mit. So ein Spieler hat uns vielleicht im vergangenen Jahr gefehlt."

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