Hansa Rostock : Talente richtig fördern

Besuch von Profi-Keeper Samuel Aubele des FC Hansa Rostock. Autogramme holen sich Hannu Schenk (6), Maurice Joel Haack (10), Jonathan Schuhardt (9) und Julian Wolter (10, von links).
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Besuch von Profi-Keeper Samuel Aubele des FC Hansa Rostock. Autogramme holen sich Hannu Schenk (6), Maurice Joel Haack (10), Jonathan Schuhardt (9) und Julian Wolter (10, von links).

Hansa-Torwarttrainer Stefan Karow bietet spezielle Angebote für Keeper an – bereits 240 Teilnehmer dabei

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30. November 2016, 08:00 Uhr

Vom Fliegen übers Laufen und Passen – ein Torhüter muss im modernen Fußball viele Fähigkeiten beherrschen. Um diese besonders zu schärfen, bietet der FC Hansa Rostock eine spezielle Förderung für junge Torwarte an. Insgesamt 240 Jungen und Mädchen nutzten die vielen Angebote für Keeper in diesem Jahr. Mittlerweile besonders beliebt, ist der spezielle Torwarttag bei den Heimspielen des FCH. „Begonnen wird mit einem gemeinsamen Training, dann gibt es Mittagessen und anschließend geht es für die jungen Talente zum Aufwärmen der Profis hinter das Tor“, berichtet Stefan Karow, Hansa-Torwartcoach und Initiator des Projektes. Abgerundet wird der Tag mit dem Besuch der jeweiligen Heimpartie.

Bereits öfter dabei war war Maurice Joel Haack aus Neubrandenburg. „Man lernt ganz genau, wie man den Ball richtig fängt und wie man zur Flanke geht“, ist der Zehnjährige begeistert. Dennoch sei für ihn das Aufregendste, die Profis wie Samuel Aubele oder Eric Behrens zu treffen und Autogramme abzustauben. Für Maurice Joel Haack ist die Position des Keepers besonders interessant, weil „man dann Spiele entscheiden kann“, sagt er selbstbewusst. Seine Mutter Corinna Tost-Haack ist begeistert von dem vielfältigen Angebot für junge Torhüter, das Stefan Karow beim FC Hansa ins Leben gerufen hat. „In Neubrandenburg gibt es solch eine Förderung nicht. Deswegen sind wir froh über jede Trainingsstunde.“

Geht es nach Coach Stefan Karow soll es sogar noch mehr Aktionen für die jungen Schlussmänner in Mecklenburg-Vorpommern geben: Von Torwartcamps in den Ferien über Fördertraining in der Nachwuchsakademie bis hin zu Schulungen für Trainer anderer Vereine möchte der 42-Jährige noch einiges umsetzen. „Es geht vor allem darum, Talente zu sichten und für den Verein zu gewinnen. Aber ich persönlich möchte noch mehr Torwarttrainer im Verein integrieren und auch noch ein spezielles Konzept für sozial-schwache Kinder und Jugendliche ausarbeiten“, erklärt Stefan Karow.

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