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Hansa : Stürmer nicht nur an Toren messen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Wie alle Neuzugänge ist laut Trainer Karsten Baumann auch Sabrin Sburlea „eine absolute Verstärkung für uns“

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erstellt am 26.Feb.2015 | 06:30 Uhr

Hansa-Coach Karsten Baumann verfährt gegenwärtig nach der altbekannten Trainerweisheit „Never change a winning team“. Nur wenn der 45-Jährige seine 2015 bislang erfolgreiche Mannschaft aufgrund von Verletzungen oder Krankheiten verändern muss, tut er dies notgedrungen. Zuletzt beim 1:1 in Großaspach sowie anschließend beim 2:1-Heimsieg gegen den FSV Mainz 05 II schickte der Coach des Rostocker Fußball-Drittligisten exakt die gleiche Start-Elf auf den Rasen. „Die Mannschaft spielt erfolgreich und das ist der Verdienst jedes einzelnen Spielers“, begründet Baumann seine Maßnahme. Allerdings betont er auch: „Wir gucken uns in der Woche die Trainingseinheiten an und schauen, wer den besten Eindruck macht beziehungsweise wie der kommende Gegner auftritt. Letztlich haben sich da bislang immer die gleichen Spieler behauptet, allerdings herrscht ein großer Konkurrenzkampf.“


Acht Punkte aus vier Spielen


Seit der Winterpause holte der FC Hansa bei jeweils zwei Siegen und Remis immerhin acht Punkte aus vier Partien, legte damit in dieser Saison die positivste Serie hin. Wenngleich der Coach zwei der Punkteteilungen auch gerne gegen einen weiteren Sieg bei einer möglichen Niederlage getauscht hätte, „weil wir dann einen Punkt mehr hätten“, so ist Baumann froh, dass es momentan gut läuft: „Jedes Spiel ohne Niederlage gibt der Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen. Daher ist es schon besser, wenn wir die Serie noch ein bisschen ausbauen könnten.“

Ein Grund, weshalb es aktuell rund läuft, sind auch die Neuzugänge der Winterpause. Einen speziellen Spieler herausheben will Baumann allerdings nicht. „Ich denke, dass alle Verpflichtungen absolute Verstärkungen für uns sind. Ich bin sehr zufrieden damit, was der Verein und im Speziellen Uwe Klein (Sportlicher Leiter des FC Hansa – d. Red.) noch hinbekommen haben.“

Von den sieben Neuen standen zuletzt sechs in der Startformation. Einzig Mittelfeld-Abräumer José-Alex Ikeng fehlte aufgrund von Adduktoren-Problemen, ist mittlerweile jedoch ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

Auch Angreifer Sabrin Sburlea, der noch auf seinen ersten Treffer im Hansa-Trikot wartet, spielt eine zentrale Rolle. „Stürmer werden bei mir nicht nur an Toren gemessen“, sagt Baumann.

Vielmehr geht es dem Fußball-Lehrer auch um eine gewisse Harmonie auf dem Platz: „Wir müssen schauen, welcher Spieler zu welchem am besten passt.“

Wenngleich noch nicht alle Laufwege stimmen, so scheint sich Sburlea mit Marcel Ziemer auf dem Platz zu verstehen. „Bislang sah das ordentlich aus. Es geht ja auch darum, dass man Lücken für den anderen reißt“, erklärt der Hansa-Coach, der wohl auch am Sonnabend in Halle wieder auf das Sturmduo Sburlea/Ziemer setzen wird. „Klar ist aber, dass Sabrin nach seiner längeren Verletzungspause und der kurzen Vorbereitung noch nicht bei 100 Prozent seiner Leistungsfähigkeit sein kann“, so Karsten Baumann.

Kofler pausiert



Mittelfeldspieler Marco Kofler legte gestern Vormittag wegen leichter Adduktoren-Probleme eine Trainingspause ein. „Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Es ging auf dem rutschigen Boden sehr intensiv zur Sache. Da war es besser, wenn er pausiert. Am Nachmittag ist er wieder dabei“, so FCH-Trainer Karsten Baumann.

Heute steht eine Einheit um 11 Uhr auf dem Plan.

 

 

 

 

 

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