FC Hansa Rostock : Stevanovic läuft zurück ins Team

Mit großen Schritten Richtung Genesung: Aleksandar Stevanovic (hier beim Testspiel gegen den Rostocker FC) absolvierte erste Einheiten.
Mit großen Schritten Richtung Genesung: Aleksandar Stevanovic (hier beim Testspiel gegen den Rostocker FC) absolvierte erste Einheiten.

Der Mittelfeldspieler beginnt nach Physiotherapie wegen einer Fersen-Operation mit dem individuellen Training

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19. August 2015, 08:00 Uhr

Haben die Leiden von Hansas Aleksandar Stevanovic bald ein Ende? Der Mittelfeldspieler trainierte vergangene Woche schon individuell mit Physiotherapeut Tobias Hamann am Rande des Trainingsplatzes, absolvierte einzelne Laufeinheiten. „Mir geht es gut so weit. Ich war endlich wieder draußen“, sagt Stevanovic. Zuerst konnte sich der Kicker nur Laufschuhe anziehen und mit denen Einheiten absolvieren. Nach ein paar Tagen wurde es schließlich besser mit seinem Fuß „und ich konnte nun endlich wieder Fußballschuhe anziehen und mit denen trainieren“, erzählt Stevanovic.

Seit mittlerweile fast sieben Wochen ist der 23-Jährige schon raus aus dem regulären Trainings- und Spielbetrieb. Die erste Partie der Vorbereitung hat er noch bestreiten können, doch dann kam für ihn die Hiobsbotschaft: Nachdem er sich im Februar dieses Jahres einen Kreuzbandriss zu gezogen hatte, musste nun eine Operation an der Ferse folgen.

„Ich merke die Nachwirkungen der Operation schon noch. Es war vor allem auch im Nachhinein ziemlich schmerzhaft.“ Normalerweise dauere die Genesung nach einem solchen Eingriff so etwa zwei bis drei Monate. „Aus diesem Grund bin ich noch nicht im Mannschaftstraining. Dafür ist es noch zu früh. Langsam merke ich aber die Verbesserungen. Das ist schon ein erster Schritt in die richtige Richtung“, sagt Stevanovic.

Die Heimspiele seines Vereins sieht er sich momentan von der Tribüne aus an. Fiebert mit seinen Teamkameraden mit und feuert sie an. Besonders beim DFB- Pokalspiel hat er sich geärgert, nicht doch schon auf dem Feld stehen zu können. „Mit viel Freude habe ich die Partie verfolgt. Leider hat es für uns nicht geklappt, obwohl wir eine sehr gute Leistung abgeliefert haben.“

Auch bei ihm hat die Trauer und Enttäuschung über das Aus einige Tage für schlechte Stimmung gesorgt. „Aber so ist Fußball nun mal“, resigniert er. „Momentan würde ich einfach gerne mitspielen, meinen Beitrag dazu leisten, Erfolg zu haben.“ Dies könnte bald im Bereich des Möglichen für den Hansa-Kicker sein. In den kommenden zwei Wochen hoffe er auf weitere Schritte in die richtige Richtung, um demnächst wieder mit der Mannschaft zu trainieren. „Ich hätte auf jeden Fall nichts dagegen, wenn ich wieder auf dem Platz stehen kann. Ich vermisse das Spielen schon ziemlich.“

Bis Stevanovic seine hundertprozentige Leistung erreicht, dauert es trotzdem noch. „Hoffentlich kann ich dann bis zum Ende der Saison ohne Verletzung durchzuspielen. Alles andere muss man von Spiel zu Spiel sehen…“

Viel Geduld wird der deutsch-serbische Spieler nicht mehr aufbringen können: „Ich bin genug gelaufen und habe genügend Physio-Einheiten gemacht. Ich freue mich jetzt, wieder auf den Platz zu gehen“, sagt er, zieht sich seine Fußballschuhe an und macht sich auf den Weg zum Trainingsplatz

Schweizer auf Probe dabei
Der Drittligist FC Hansa testet seit gestern den Schweizer Spieler Stephan Andrist. Der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler war zuletzt beim Schweizer Erstligisten FC Aarau unter Vertrag, ist derzeit jedoch vereinslos. Insgesamt kann der Linksaußen auf 150 Erstliga-Spiele (22 Tore, 21 Vorlagen), zwei Partien in der Europa-League sowie auf vier Spiele in der Champions-League-Qualifikation zurückblicken.

Verletzungspech bei Hansa
Weiterhin muskuläre Probleme hat Hansas Abwehrmann Maximilian Ahlschwede. Die gestrige Trainingseinheit mit der Mannschaft musste der 25-Jährige auslassen. Ebenfalls nicht dabei waren Maik Baumgarten und Christian Dorda. Bei allen Dreien handelt sich die Trainingspause um eine Vorsichtsmaßnahme, erklärte Trainer Karsten Baumann.

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