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FC Hansa Rostock : Stevanovic greift an

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Mittelfeldstratege fühlt sich nach überstandenem Kreuzbandriss wieder fit

Während Tommy Grupe beim vergangenen Drittliga-Spiel des FC Hansa Rostock sein Comeback mit einem Einsatz gegen die zweite Vertretung des FSV Mainz 05 feiern konnte, arbeitet Mittelfeldstratege Aleksandar Stevanovic mit Physiotherapeut Tobias Hamann weiter an seiner Rückkehr auf den Rasen des Ostseestadions. In den zurückliegenden Monaten musste „Aleks“ eher auf den Rängen Platz nehmen. „Ich habe immer mitgefiebert, obwohl ich nicht gerne zuschaue, weil es einfach wehtut, nicht mit auf dem Platz zu sein und der Mannschaft in der schwierigen Situation nicht helfen zu können.“

Fast sieben Monate musste der 24-Jährige auf einen Einsatz für die Hanseaten verzichten. „Die vergangenen Monate waren sehr anstrengend für mich – sie kamen mir wie eine Ewigkeit vor. Es war dieses Mal anders. Dies lag daran, dass es beim ersten Mal ein Kreuzbandanriss war, da musste nicht so viel getan werden, deshalb fühlte ich mich schon relativ früh bereit. Ich habe sehr lange darauf gewartet, wieder auf den Trainingsplatz zu gehen und mit dem Ball zu spielen“, berichtet Stevanovic. Mittlerweile fühlt er sich wieder „sehr gut, mal sehen, was die nächsten Wochen für mich bringen“. Physio Tobias Hamann bestätigt den positiven Genesungsverlauf des Mittelfeldakteurs.

Neben den individuellen Einheiten mit dem medizinischen Team des FCH hat er auch seine starke Frau Karina an seiner Seite, die ihn bei seinem langen Weg zurück ins Trikot der Kogge geholfen hat. Und auch seine Kollegen haben an ihn geglaubt: Beim Heimspiel gegen Dresden erwärmten sich die Profis mit einem T-Shirt, auf dem Genesungswünsche mit einem Bild von Stevanovic gerichtet wurden. „Das war eine Riesenaktion – so etwas sieht man nicht alle Tage.“

Nicht nur das Team stand zu ihm, auch der Verein hat sich unlängst zu dem Mittelfeldakteur bekannt: Anfang April verlängerte der Traditionsverein den auslaufenden Vetrag des 24-Jährigen bis zum 30. Juni 2017 (leistungsbezogener Kontrakt). „Ich will dem Verein mit guten Leistungen das in mich gesetzte Vertrauen zurückzahlen. Es ist nicht selbstverständlich, dass man einem Spieler, der so lange ausfiel, einen Vertrag anbietet.“ Für Chefcoach Christian Brand ist das keine Überraschung gewesen: „Wer ,Aleks‘ kennt, weiß, dass er ein guter Kicker ist. Deswegen habe ich ihm auch empfohlen, zu unterschreiben.“

Einen Einsatz am 21. Mai bei der Jubiläumsfeier des Vereins gegen den 1. FC Union Berlin oder gar im Landespokalfinale gegen den FC Schönberg möchte der 24-Jährige nicht ausschließen. „Ich trainiere ja dafür, um zu spielen. Wenn es klappt, würde ich mich sehr freuen, aber wenn der Trainer sagt, das Risiko ist zu hoch, dann verstehe ich das.“ Brand plane mit ihm eher für die neue Saison, gestand er. „Ich arbeite auf jeden Fall drauf hin, dass ich zur Vorbereitung komplett mitmachen kann und mich nicht schonen muss.“

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erstellt am 12.Mai.2016 | 07:45 Uhr

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