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FC Hansa Rostock : Stevanovic: „Es ist geil, zu spielen“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach mehr als sieben Monaten kehrt der Mittelfeldakteur aufs Feld zurück – und hält gegen Union Berlin eine Halbzeit durch

von
erstellt am 24.Mai.2016 | 08:00 Uhr

Auch wenn der FC Hansa Rostock das Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Union Berlin mit 1:3 (1:1) verloren hat, so gab es dennoch eine freudige Nachricht des Tages bei dem Fußballclub: Der Langzeitverletzte Aleksandar Stevanovic feierte sein Comeback am runden Leder und hielt sogar die kompletten zweiten 45 Minuten durch.

„Ich finde es einfach nur geil, zu spielen“, sagte Stevanovic erfreut nach der Partie. Der Mittelfeldakteur setzte gut sieben Monate aus, nachdem er sich Ende September 2015 erneut einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen hatte. „Ich habe jetzt so lange darauf gewartet. Das Spielergebnis war zwar nicht so toll, aber für mich war wichtig, wieder spielen zu können und heil vom Platz zu gehen – ohne Schmerzen. Das war der Fall“, versicherte der 24-jährige Offensivmann.

Auch Hansa-Chefcoach Christian Brand freute sich über den gelungenen Einsatz von Stevanovic. „Es war für uns heute wichtig, dass die Jungs wieder Spielpraxis bekommen. Ich hatte eigentlich vor, ihn nur 25 oder 30 Minuten zu bringen, habe dann aber gemerkt, dass ich ihn auch länger bringen kann. Das hat er dann auch wirklich gut gemacht. Für ihn ist es ein richtig großer Schritt nach vorn“, fasste Brand zusammen. Aus diesem Grund stand am Ende des Tages für den 44-jährigen Trainer auch nicht der endgültige Spielstand im Mittelpunkt. „Das Wichtigste an diesem Tag war, dass ,Aleks‘ gesund geblieben und auch nach Schlägen immer wieder aufgestanden ist. Dennoch muss er noch einen weiten Weg gehen. Man hat gesehen, dass er noch weit weg ist.“

Eine Alternative für den Landespokal ist der Offensivmann deshalb definitiv noch nicht, bestätigt Brand. „Nun hoffe ich, dass er gesund bleibt und die Vorbereitung mitmacht – dann wollen wir mal sehen, wohin die Reise geht…“ Denn eine Verstärkung für die Hanseaten ist der 24-Jährige in jedem Fall. „Er ist ein feiner Fußballer, dem man gerne zuschaut auf dem Platz. Aber noch ist er ein wenig wie ein Neuzugang bei der Mannschaft“, gibt Brand zu.

Dem kann Stevanovic nur zustimmen: „Ich bin natürlich noch nicht wieder bei 100 Prozent, konditionell schon gar nicht, aber dennoch hat es mit dem Team unheimlich Spaß gemacht. Wir hatten uns schon noch ein paar gute Chancen herausgespielt, die wir zwar nicht gemacht haben, aber das wird“, ist sich „Aleks“ sicher.

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