zur Navigation springen

Hansa-Trainer Pavel Dotchev : Spätestens 2019 aufsteigen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Pavel Dotchev heute offiziell als neuer Hansa-Trainer vorgestellt. Wichtigste Aufgabe zunächst: Kaderplanung

svz.de von
erstellt am 19.Mai.2017 | 21:00 Uhr

Pavel Dotchev macht aus seinen Zielen kein Geheimnis. Der neue Coach des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock spricht offen über die hohen Ansprüche des Traditionsclubs. „Ich möchte keine großen Sprüche klopfen,  doch der Verein hat mich sicher nicht geholt, um in der nächsten Saison den Klassenerhalt zu sichern. Wir wollen erfolgreich sein. Das Ziel ist, spätestens 2019 aufzusteigen“, so der 51-jährige Bulgare, der auch einen deutschen Pass besitzt, bei seiner gestrigen Vorstellung.

In  den nächsten Tagen und Wochen  wird sich der Coach, der am Dienstag offiziell dem Team vorgestellt wird,  intensiv mit der Kaderplanung beschäftigten. Alles kommt dabei auf den Prüfstand, alles scheint möglich. Auch Vertragsverlängerungen mit Spielern, die bereits verabschiedet wurden. 

Dotchev gab auch einen Einblick, welche Kicker er sucht. „Ich möchte keinen Spieler, der hier seine Karriere ausklingen lassen, ab und an Zeit am Strand verbringen und lecker Fisch essen will“, macht er klar. Vielmehr setzt der ehemalige Defensivmann auf die Eigenverantwortung der Spieler: „Wir brauchen Leute, die eigene Motivation mitbringen und etwas erreichen wollen. Ich kann das unterstützen, sehe mich aber nicht in der Rolle, Woche für Woche erklären zu müssen, was die Spieler am Wochenende zu tun haben. Mir ist es lieber, wenn ich die Spieler sogar bremsen muss.“

Bei der Kaderplanung hat Dotchev die Zukunft im Blick, will nicht jedes Jahr das Personal tauschen. „Wir wollen eine erfolgreiche Mannschaft mit der entsprechenden Siegermentalität formen, die die nächsten zwei, drei Jahre zusammenspielt. Dann kann man auch ein Wir-Gefühl entwickeln. Am besten ist es, dass, wenn man aufsteigt, mit diesen Leuten weitermachen kann. Diese Qualität müssen sie haben. Das gilt es herauszufiltern.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen