Landespokal Hansa Rostock : Souverän ins Halbfinale

Der „Türöffner“: Soufian Benyamina bringt den Ball im Tor des FC Pommern Stralsund unter – 1:0.
Der „Türöffner“: Soufian Benyamina bringt den Ball im Tor des FC Pommern Stralsund unter – 1:0.

Hansa Rostock gewinnt 4:0 (1:0) im Landespokal beim FC Pommern Stralsund

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16. November 2015, 08:00 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa ist vor einer erfreulich großen Kulisse von knapp 5000 Zuschauern souverän seiner Favoritenrolle gerecht geworden und durch ein 4:0 (1:0) beim Verbandsligisten FC Pommern Stralsund (6. Liga) in das Halbfinale des Landespokal-Wettbewerbs um den Lübzer Pils Cup eingezogen. Gäste-Trainer Baumann sprach zufrieden von einem „absolut guten Auftritt“.

Die Gastgeber versuchten die Rostocker mit Härte zu beeindrucken (nach 18 Minuten schon drei Gelbe Karten), diese ließen sich auf die unsaubere Vorgehensweise ein oder meckerten herum, sodass letztlich satte zehn gelbe Karten auf dem Spielprotokoll erschienen – ein halbes Wunder, dass diese Begegnung ohne Platzverweis über die Bühne ging.

Kein Wunder hingegen war der klare Ausgang der Partie. Die schwarz-hellblauen Stralsunder kamen zu einem 25-Meter-Freistoß aus zentraler Position, den Orend trat und Schröder im Gäste-Kasten sicher hielt (39.), sowie zu einem halbwegs gefährlichen Kopfball von Lindberg (90.+1).Ansonsten geriet Hansa defensiv in keinerlei Schwierigkeiten.

Die Roten waren eindeutig überlegen, häuften auf tiefem, seifigem Rasen 10:1 Ecken an, erspielten sich – zusätzlich zu den Toren – zehn weitere sehr gute Möglichkeiten: Dass es nach weit über einer Stunde noch immer nur 0:1 stand, war eigentlich ein Witz. Beziehungsweise die „Schuld“ von Pommern-Schlussmann Sund, der mit Glück und Geschick immer wieder verhinderte, dass es einschlug. So gegen Benyamina (6., 57.), Jänicke (18.) und Lukowicz (32.). Kurzum, dieser Sieg, gleichwohl er erst klare Züge annahm, als den Stralsundern die Kräfte ausgingen, stand nie infrage.

Dazu hatte Uwe Klein, der Sportliche Leiter des FC Hansa, keine andere Meinung: „Der Gegner hat von Anfang an alles in die Waagschale geworfen, wenn man auch die eine oder andere gelbe Karte nach harten Zweikämpfen als dunkelgelb bezeichnen konnte. Wir haben auch zwei glasklare Elfmeter nicht bekommen. Aber nachdem die Mannschaft mit dem 1:0 den Türöffner gefunden hatte, machte sie das in der zweiten Halbzeit souverän. Der Stralsunder Torwart hat einen Sahnetag erwischt.“

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