zur Navigation springen

FC Hansa Rostock : Soufian Benyamina trifft wieder

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hansa-Stürmer erzielt nach seinem Comeback nach langer Verletzungspause im zweiten Spiel in Folge einen Treffer

svz.de von
erstellt am 14.Feb.2017 | 08:00 Uhr

Die lange Leidenszeit ist vorüber: Soufian Benyamina hat sich endgültig auf dem Fußball-Platz zurückgemeldet. Beim 1:1 in Großaspach gelang dem Angreifer des Drittligisten FC Hansa Rostock ein so genanntes typisches Stürmertor. Bei einem abgewehrten Schussversuch von Fabian Holthaus bewies der 26-Jährige den richtigen Riecher und staubte zum zwischenzeitlichen 1:0 ab. „Ich hatte ihm schon vor der Partie gesagt, dass ich so ein Gefühl habe, dass er treffen wird“, sagte Hansa-Coach Christian Brand und fügte an: „,Soufi‘ ist ein absolut positiver Typ, der ganz wichtig für die Mannschaft ist.“

Dies war sein erster Treffer aus dem Spiel heraus seit dem 25. November 2015, als er per Kopf nach einer Flanke von Marcel Ziemer das siegbringende 1:0 gegen den FSV Mainz II markierte. Danach folgten noch zwei Elfmetertore, wie zuletzt beim 1:3 in Münster sowie eine lange Verletzungspause wegen eines Schienbeinbruchs.

Doch der Start in die Rückrunde war schwer für den Angreifer. Aufgrund der U23-Regelung rotierte er trotz starker Vorbereitung zum Jahresauftakt auf die Tribüne. „Er hat das aber gut gemacht und sich nicht hängen lassen. Er denkt immer erst ans Team. Deshalb freut es mich für ihn, dass er getroffen hat. Er hat es sich verdient. Letztlich hatte er sogar noch weitere Möglichkeiten, doch fehlte ihm zum Ende hin nach der Verletzungspause doch ein bisschen die Kraft“, sagte Chefcoach Brand.

Benyamina freut sich über das Vertrauen seines Trainers: „Ich probiere, stets mein Bestes zu geben. Man sieht, dass ich immer besser reinkomme“, so der Kicker. Seinen Treffer in Großaspach konnte er allerdings nur verhalten feiern. „Es ist natürlich gut für mich, dass ich auf dem Platz stehe und treffe. Aber so richtig glücklich bin ich nicht, weil wir aus den ersten drei Spielen nur zwei Punkte geholt haben. Deswegen hält sich meine Freude auch in Grenzen“, erklärte Soufian Benyamina, der in erster Linie enttäuscht ist, dass es in Großaspach nur zu einem Remis langte: „Vor allem wenn man 1:0 führt und einen Mann mehr hat. Wenn man den Spielverlauf sieht, lief eigentlich alles optimal. Leider haben wir in der zweiten Hälfte zu sehr nachgelassen und fahren nur mit einem Punkt nach Hause. Doch trotz des 1:1 müssen wir positiv bleiben, weiter arbeiten und das Glück einfach erzwingen, am besten schon im Heimspiel gegen Halle.“

Benyamina selbst hätte bei der SG für den ersten Hansa-Sieg des Jahres 2017 sorgen können. Doch scheiterte der 26-Jährige 20 Minuten vor Schluss mit einem Flachschuss am gegnerischen Keeper. „Ich habe den Ball eigentlich gut getroffen und ihn neben seinem Fuß platziert. Doch er kommt mit der Hand noch hin und da muss man dann auch mal sagen, dass er den gut gehalten hat. Eigentlich hatte ich aber schon gedacht, dass der Ball reingeht. Vielleicht hätte ich ihn ins kurze Eck schieben sollen. Ich muss mir die Szene noch einmal genau anschauen und analysieren“, gab der Angreifer zu.

Hansa intern

Quartett bedroht: Vier Spieler der Rostocker – Michael Gardawski, Marcel Ziemer, Tommy Grupe und Amaury Bischoff (eine Gelbe für Rostock und drei für Ex-Club Münster) – haben aktuell vier gelbe Karten auf ihrem Konto und müssten bei der nächsten Verwarnung einmal zuschauen.

Einmal Training: Die Trainingswoche startet heute um 14.30 Uhr.

 

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen