Maik Baumgarten : So tickt Hansas Retter

Hansa-Neuzugang Maik Baumgarten prüft im Testspiel die Reflexe von RFC-Keeper Patrick Brencic. Ging der Ex-Erfurter beim 3:1 noch leer aus, gelangen ihm zuletzt im Vorbereitungsspiel in Ribnitz-Damgarten (9:0) immerhin zwei Treffer.
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Hansa-Neuzugang Maik Baumgarten prüft im Testspiel die Reflexe von RFC-Keeper Patrick Brencic. Ging der Ex-Erfurter beim 3:1 noch leer aus, gelangen ihm zuletzt im Vorbereitungsspiel in Ribnitz-Damgarten (9:0) immerhin zwei Treffer.

Neuzugang Maik Baumgarten erzielte bereits vor Vertragsunterzeichnung ein wichtiges Tor für Rostock

svz.de von
01. Juli 2015, 08:00 Uhr

Schon bevor Maik Baumgarten seinen Vertrag beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock unterzeichnete, hatte der Mittelfeldmann ein wichtiges Tor für die Ostseestädter erzielt. Am letzten Spieltag der vergangenen Spielzeit schoss der 22-Jährige den 1:0-Siegtreffer für Rot-Weiß Erfurt gegen Absteiger SpVgg Unterhaching und verhalf so quasi seinem neuen Club zum Klassenerhalt. „Ich wurde schon von einigen Fans angesprochen und auch von ein paar Spielern aus der Mannschaft. Aber eigentlich hielt es sich bislang in Grenzen“, sagt Baumgarten.

Beim Tor selbst hatte der Kicker die besondere Situation nicht im Kopf, da sein Wechsel an die Ostseeküste nicht feststand: „Es gab danach noch Gespräche. Rund anderthalb Wochen später hat es sich ergeben.“

Für den Abräumer vor der Abwehr – auf dieser Position will er sich trotz großer Konkurrenz auch in Rostock behaupten – ist Hansa der erste Verein außerhalb Thüringens. „Ich bin in Eisenach geboren und spielte anfangs in Gerstungen, einem kleinen Dorf rund 100 Kilometer entfernt von Erfurt. Zu Rot-Weiß bin ich dann in der C-Jugend gewechselt. Ich war insgesamt neun Jahre da und denke schon, dass ich ein Erfurter geworden bin“, erklärt Baumgarten, dem der Wechsel letztlich nicht leicht gefallen ist: „Es ist recht weit weg. Ich fahre schon so viereinhalb Stunden bis nach Hause. Es war eine schwere Entscheidung, aber man wächst bekanntlich auch an solchen Erfahrungen.“

Von seinem neuen Team wurde er gut aufgenommen, fühlt sich wohl. „Es sind auch noch viele andere Neue da, die integriert werden müssen, aber die Eingliederung ging ziemlich schnell. Wir wohnen momentan ja auch alle im selben Hotel. Zudem kannte ich noch Christian Bickel, mit dem ich bereits in Erfurt zusammengespielt habe“, so der Rostocker mit der aktuell höchsten Rückennummer: „Die 39 war in Erfurt meine erste Profi-Nummer. Daher habe ich sie behalten.“

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