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Hansa Rostock : Selbstvertrauen ist zurück

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Trainer Christian Brand ist mit der Entwicklung seines Teams in den vergangenen Wochen zufrieden

svz.de von
erstellt am 10.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Erst ein Punkt bei Spitzenreiter Dynamo Dresden (2:2) und jetzt ein Dreier in Großaspach (1:0): Der FC Hansa Rostock kann neuerdings auch wieder bei den „Großen“ der 3. Fußball-Liga bestehen. „Die Mannschaft hat eine Haltung und Selbstverständlichkeit an den Tag gelegt, dass wir nach Großaspach fahren, um zu gewinnen. Und auch, dass wir nach Dresden fahren, um etwas zu holen. Das war fantastisch. Wir haben gegen zwei Top-Mannschaften etwas geholt. Das ist ein super Entwicklungsschritt“, erklärt Hansa-Coach Christian Brand.

Erfreulicher Nebeneffekt: Die ominöse 40-Punkte-Marke wurde geknackt und der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz 18 beträgt mittlerweile fünf Zähler. „Wir haben es in den eigenen Füßen, die Saison für uns zu entscheiden. Das war nicht immer so, da mussten wir schauen, was die anderen machen. Das spielt jetzt keine Rolle mehr.“

Trotz aller Euphorie über den großartig erkämpften Sieg in Großaspach und die zuletzt errungenen Zähler bleiben die Rostocker auf dem Teppich. „40 Punkte sind gut, aber sie werden nicht reichen“, weiß Keeper Marcel Schuhen, der den Sieg über den jetzt Fünften folgendermaßen kommentierte: „Es war einfach eine unfassbare Teamleistung gepaart mit dem nötigen Glück. Den Dreier haben wir gebraucht. Es stand bis zur letzten Sekunde auf des Messers Schneide.“

Auch Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede, der erst das 2:0 vergab (49.) und in der Nachspielzeit den Sieg mit einem Kopfball auf der Linie rettete, hält sich bezüglich des Klassenerhalts noch zurück. „Es war alles drin. Der Sieg ist brutal wichtig, nicht nur für das Punktekonto, sondern für die Truppe. Wir fahren hier zwölf Stunden mit dem Bus her, dafür muss man sich auch mal belohnen. Es sind wichtige drei Punkte, trotzdem sind wir noch nicht durch. Wir brauchen einen Sieg, vielleicht zwei. Gegen den VfB Stuttgart II können wir jetzt zu Hause den nächsten richtig großen Schritt tun“, so der Verteidiger.

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