FC Hansa Rostock : Selbstvertrauen für englische Woche

Stets voller Einsatz: Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede beackert pausenlos seine Seite, räumt hinten ab und sorgt auch für einige Akzente im Spiel nach vorne.
Stets voller Einsatz: Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede beackert pausenlos seine Seite, räumt hinten ab und sorgt auch für einige Akzente im Spiel nach vorne.

Hinten top, vorne flop: Die Null kann Hansa halten, doch in der Offensive passiert noch nicht viel – das soll sich gegen Magdeburg ändern

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22. September 2015, 08:00 Uhr

Auswärts ist der Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock derzeit nicht zu schlagen. An der Abwehrkette mit – von rechts – Maximilian Ahlschwede, Matthias Henn, Dennis Erdmann und Christian Dorda kommen die Gegner derzeit nur schwer vorbei. „Klar, ein 0:0 in Kiel liest sich erst einmal ganz ordentlich. Wir haben gut verteidigt – auch wieder in der Konstellation gespielt, wie wir es hinten gewohnt sind“, sagt Ahlschwede.

Zuletzt wurde die Viererkette auseinander gerissen, weil sich Linksaußen Christian Dorda von einem Eingriff am Knie erholte, Dennis Erdmann eine Gelb-Sperre absaß und Matthias Henn Probleme mit der Wade hatte. Schwierig für das Team war zudem, dass es zum Ende der Transferperiode noch Zugänge gab, die sich erst noch in das Team integrieren und die Abläufe lernen mussten. „Zudem hatten wir Verletzungssorgen. Man muss jetzt einfach ein bisschen Konstanz reinbringen. Wir müssen alle sehen, dass wir fit bleiben und ein paar Spiele am Stück so machen.“

In der wieder zusammengeführten Abwehr gab es keine Abstimmungsprobleme: „Hinten stehen wir sicher. Das ist erst mal schon viel wert. Wenn wir das weiter durchziehen, werden vorne auch die Tore kommen. Und dann holen wir auch die Punkte, da bin ich mir ganz sicher“, so Ahlschwede.

Ähnliche Worte gibt auch Hansa-Trainer Karsten Baumann seiner Elf mit auf den Weg: „Die Spieler sollen das Positive sehen, dass man in vier Spielen nur zwei Gegentore kassiert hat, dass man auswärts nicht geschlagen wurde. Das müssen sie jetzt mit genügend Selbstvertrauen umsetzen.“ Am besten schon im nächsten Heim-Kracher morgen ab 20.30 Uhr gegen den starken Aufsteiger 1. FC Magdeburg. Doch die Heimbilanz sieht schlechter aus als die auswärts. „Es ist unser Anspruch, dass wir zu Hause mal wieder drei Punkte holen. Der Druck ist, egal an welchem Spieltag, immer groß“, so der Fußball-Lehrer.

Das wird auch morgen nicht anders sein. Das weiß Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede: „Ohne Wenn und Aber brauchen wir gegen Magdeburg einen Sieg.“

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