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Hansa: Routinier hält nichts von Schwarzmalerei : Schyrba: "Wir sind ehrlich und selbstkritisch"

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"Wir haben uns unmittelbar nach dem Spiel in der Kabine eingeschworen und abgeklatscht. Wir werden jetzt eine gute Trainingswoche absolvieren und in Koblenz drei Punkte holen. Das ist das Ziel", erklärte Peter Schyrba.

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erstellt am 31.Jan.2011 | 09:15 Uhr

Rostock | "Wir haben uns unmittelbar nach dem Spiel in der Kabine eingeschworen und abgeklatscht. Wir werden jetzt eine gute Trainingswoche absolvieren und in Koblenz drei Punkte holen. Das ist das Ziel", erklärte Rostocks Peter Schyrba. Der 30-Jährige glaubt nicht, dass die 0:1-Pleite gegen den VfB Stuttgart II die Ostseestädter in der 3. Fußball-Liga aus der Bahn werfen wird: "In der Mannschaft stimmt es. Wir sind ehrlich und selbstkritisch. Alle wissen, dass wir auf Deutsch gesagt scheiße gespielt haben und nichts von dem zeigten, was uns stark macht. Aber Stuttgart agierte auch clever, stand sehr gut und hat letztlich verdient gewonnen."

Der bisherige Saisonverlauf macht Hoffnung, dass es wahrhaftig nur ein weiterer kleiner Ausrutscher war. Denn bislang schlugen die Rostocker nach jedem verlorenen Spiel - jetzt sind es vier (VfB Stuttgart II 0:3 und 0:1, Offenbach 2:3 sowie Bayern München II 0:1) - mit einem Dreier zurück. Dabei bezwangen sie jeweils keine Laufkundschaft, sondern feierten Siege gegen Mitabsteiger TuS Koblenz (2:0), Spitzenreiter Braunschweig sowie beim Vierten Wehen Wiesbaden (jeweils 2:1).

Doch können sie auch die vierte Saisonpleite derart problemlos wegstecken? "Das ist ja etwas, was uns in diesem Jahr unter anderem ausgemacht hat. Zumindest ließen wir gute Ergebnisse folgen, und das haben wir jetzt auch in Koblenz vor. Wir werden in dieser Woche ordentlich arbeiten und wollen dann dort gewinnen", sagt Stürmer Marcel Schied.

Von Schwarzmalerei will Peter Schyrba jedenfalls nichts hören. Immerhin ist der FCH (44 Zähler) mit fünf Punkten Vorsprung auf Verfolger Offenbach (39) weiterhin Zweiter, und mit den beiden Nachholpartien in Ahlen sowie Aalen im Rücken ist auch Braunschweig (49) noch nicht zu weit entwischt. "Wir werden den Kopf nicht hängen lassen. Es war doch allen klar, dass es Rückschläge geben wird. Normalerweise bleibt es beim 0:0, und man nimmt einen Punkt mit. Das Gegentor war Gift für uns. Wir haben es danach probiert, nur hat es einfach nicht geklappt. Solche Tage gibt es. Aber wir haken ihn jetzt ab, und weiter gehts", so der Rechtsverteidiger.

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