Hansa Rostock : Schuhen: Vorteil durch Heimspiel

Marcel Schuhen ist Hansas Nummer eins: „Seit ich diese Chance bekommen habe, jede Partie das Tor zu bewachen, trainiere ich noch intensiver.“
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Marcel Schuhen ist Hansas Nummer eins: „Seit ich diese Chance bekommen habe, jede Partie das Tor zu bewachen, trainiere ich noch intensiver.“

Der 22 Jahre alte Torhüter von Hansa Rostock freut sich auf den Saisonstart am Sonnabend im eigenen Stadion

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22. Juli 2015, 08:00 Uhr

Die Spannung zum Saisonstart der 3. Fußball-Liga steigt – auch bei den Spielern von Hansa Rostock. Torhüter Marcel Schuhen sieht dem ersten Heimspiel mit viel Vorfreude entgegen: „Es ist sicherlich von Vorteil, in die neue Saison mit einem Spiel zu Hause zu starten. Dann kann man zeigen, was man in der Vorbereitung gemacht hat. Mit den eigenen Fans im Rücken spielt es sich gut – und es ist zusätzliche Motivation“, sagt der 22-Jährige.

Diese hat der an Nummer eins gesetzte Keeper auch durch das Vertrauen, das Trainer Karsten Baumann in ihn setzt. „Seit ich diese Chance bekommen habe, jede Partie das Tor zu bewachen, trainiere ich noch intensiver. Ich gehe zwischendurch immer wieder mit Stefan Karow (Torwart-Trainer – d. Red.) einzelne Spielzüge durch, was ich verbessern kann – und muss. Ich will bei jeder Gelegenheit zeigen, dass ich da hin gehöre.“

Sein Können will er gegen die „Zweite“ des SV Werder Bremen unter Beweis stellen. Anfang Juli absolvierte das Team von Coach Karsten Baumann ein Testspiel gegen die erste Mannschaft – und konnte ihr ein Unentschieden abringen. Lässt sich
daraus etwas fürs Wochenende schlussfolgern? „Nein, auf gar keinen Fall. Das Spiel steht unter einem ganz anderen Fokus. Auch wenn ich denke, dass einige bekannte Gesichter bei Bremen II auflaufen werden, trotzdem kann man die Spiele nicht miteinander vergleichen“, ist sich Schuhen sicher.

Die Fans sind ebenfalls „heiß“ auf den Saisonstart. Dies war bei der gestrigen Trainingseinheit zu sehen. Denn rund 40 neugierige Zuschauer standen rund um den Platz, um ihre Lieblingskicker zu beobachten – und die Entwicklung auszuwerten. „Es waren ungewöhnlich viele Leute beim heutigen Training. Das ist auch gut so. Hoffentlich bekommen wir das Stadion auch am Sonnabend ordentlich voll. Das Publikum ist unser zwölfter Mann“, so der Torhüter.

Dies sieht Karsten Baumann ähnlich: „Es pusht die Jungs, wenn schon beim Training viele Anhänger dabei sind. Wir können jede Unterstützung gebrauchen, Werder Bremen II hat gute Jungs. Wir hoffen, den Schwung aus der Vorbereitung mit in das Spiel nehmen zu können.“

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