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FC Hansa Rostock : Schuhen: „An unsere Stärken glauben“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach überstandenen Adduktoren-Problemen steht der Hansa-Stammkeeper wieder im Tor und freut sich auf den Ligastart

Nach knapp drei Wochen Auszeit ist Hansas Stammkeeper Marcel Schuhen zurück. Auch wenn von vornherein klar war, dass der 23-Jährige die Nummer eins der Kogge bleibt, mussten sich Fans – und auch der Schlussmann – gedulden, um ihn wieder auf dem Platz zu sehen. „Ich hatte Adduktoren-Probleme und es wurde leider nicht besser, obwohl ich mich viel ausgeruht habe, Fahrrad gefahren und gelaufen bin. Aber irgendwie hat nichts geholfen. Das war das Verzwickte an der Situation. Ich habe mir sogar eine zweite ärztliche Meinung eingeholt. Ich bin jetzt einfach froh, dass ich wieder trainieren kann“, gesteht Schuhen, der sich eigentlich auf eine intensive Vorbereitung gefreut hatte: „Geduld ist bekanntlich nicht eine meiner großen Stärken.

Liga-Start ist eine Wundertüte

So konnte er bei den Testspielen aber wenigstens seine neuen Torwart-Kollegen, Samuel Aubele (aus Halberstadt) und Eric Behrens (von RB Leipzig U19), unter die Lupe nehmen. „Das sind beides sehr gute, junge, talentierte Burschen, die noch viel lernen wollen. Ich bin zwar auch noch nicht so alt, aber ich denke, dass ich ihnen noch das ein oder andere zeigen und beibringen – ihnen helfen kann“, schätzt der Hansa-Schlussmann ein.

Lediglich drei Gegentore haben die Hanseaten in der Vorbereitung kassiert – und keins der acht Testspiele verloren. „Eigentlich bin ich kein Freund von tadellosen Vorbereitungen. Ich hätte gerne auch mal ein Spiel gehabt, wo wir einen auf den Sack gekriegt hätten. Aber ich glaube, dass wir in der Mannschaft charakterlich so gut sind, dass wir das realistisch einschätzen können. Das 2:0 zum Abschluss gegen den Berliner AK hört sich zwar erst einmal gut an, aber es war nicht alles Gold, was geglänzt hat“, betont Schuhen, der in dieser Saison zweiter Stellvertreter des neuen Kapitäns Michael Gardawski ist.

Für die Punktspiele fordert der 23-jährige Torwart mehr Besonnenheit. „Manchmal hat bei uns die Ruhe am Ball gefehlt. Daran müssen wir arbeiten. Bis Regensburg können wir das einschätzen – und wenn es um Punkte geht, ist das auch noch einmal etwas ganz anderes“, ist sich Marcel Schuhen sicher. Hilfreich beim Test am Sonnabend in Ribnitz-Damgarten für den Ligastart in Regensburg waren allemal die sehr sommerlichen Temperaturen – denn in der bayrischen Großstadt soll es am Wochenende sehr heiß werden.

Sonst wird der Auftakt der 3. Fußball-Liga einige Überraschungen bereithalten, mutmaßt Schuhen: „Am Anfang ist es in dieser Liga immer eine Art Wundertüte. Wichtig ist, gut aus den Startlöchern zu kommen. Aber ich glaube, dass es bei einem Aufsteiger in einem neuen Stadion ein eher schwieriges Spiel wird.“ Jedoch sollte es den Hanseaten egal sein, auf wen sie treffen, denn solange „wir an unsere Stärken glauben, werden wir aus jedem Spiel etwas herausholen können“.

Bauen kann der FC Hansa vor allem auf die defensive Stabilität mit Schuhens Vorderleuten Maximilian Ahlschwede, Matthias Henn, Marcus Hoffmann und Fabian Holthaus, die bis auf Letzteren eingespielt sind. „Klar, im Defensivverbund sind wir sehr gut aufeinander abgestimmt. In der 3. Liga ist es das Wichtigste, dass man hinten gut steht. Und vorne haben wir schon noch Jungs, die das eine oder andere Tor schießen können“, so Schuhen, der dem „Neuen“ im Team, Fabian Holthaus, bescheinigt, einen sehr guten Job zu machen.

In der Offensive freut sich der 23-Jährige auf Rückkehrer Aleksandar Stevanovic: „Mit ihm ist ein Spieler dabei, der eigentlich nie da war – und natürlich eine enorme Qualität auf dem Platz mitbringt.“

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erstellt am 26.Jul.2016 | 08:00 Uhr

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