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Hansa Rostock : Schünemann: Nächsten Schritt machen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach anderthalb Jahren beim FC Hansa traut sich Sascha Schünemann eine tragende Rolle in der Zentrale zu

svz.de von
erstellt am 12.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Das Pech von Aleksandar Stevanovic – Kreuzbandriss und sechs Monate Pause – könnte zum großen Glück für Sascha Schünemann werden. Der 22-Jährige ist einer von mehreren Kandidaten, die den Deutsch-Serben in den kommenden Spielen ersetzen könnten. Schon im ersten Spiel nach der Winterpause, als der Rostocker Fußball-Drittligist FC Hansa mit 2:1 beim SV Wehen Wiesbaden gewann, bewies „Schüne“, dass er das Zeug zur Stammkraft hat.

„,Aleks’ und ich sind schon noch unterschiedliche Spielertypen. Er geht viel mehr ins Dribbling. Ich dagegen versuche, den entscheidenden Pass zu spielen. Das hat gegen Wehen ja ganz gut geklappt. Da ist mir der tödliche Pass in die Spitze gelungen“, so Schünemann, der das letztlich entscheidende 2:0 durch Kai Schwertfeger vorbereitete.


Gegen Regensburg 90 Minuten auf der Bank


So überraschend der Kicker in Wiesbaden in der Start-Elf stand, so unerwartet fand er sich anschließend gegen Regensburg über 90 Minuten auf der Bank wieder. „Natürlich will man immer spielen, vor allem wenn man vorher auch erfolgreich war. Der Trainer hat aber mit mir gesprochen und es mir erklärt. Ich habe es dann akzeptiert“, erzählt Schünemann, der sich im Training voll reinhaut und sich seinen Platz auf dem Feld zurückerobern will.

Lob bekommt er dafür auch von Coach Karsten Baumann. „Wichtig ist, dass man sich nicht in den Schmollwinkel zurückzieht, sondern dem Trainer zeigt, dass es vielleicht eine falsche Entscheidung war“, so der Fußball-Lehrer.

Seit gut anderthalb Jahren ist Sascha Schünemann mittlerweile beim FC Hansa. Auf den großen Durchbruch wartet der talentierte Mittelfeldmann allerdings noch. Oft war er nah dran und bekam seine Chance im zentralen Mittelfeld. Konstant konnte er sich bisher aber nicht durchsetzen. Dennoch habe ihn die Zeit an der Ostseeküste weitergebracht. „Ich habe ja bewusst den Schritt zu Hansa in die 3. Liga gemacht, weil ich es mir zugetraut habe. Anfangs hatte ich ein paar Probleme, bin dann aber auf mehr Einsätze gekommen. Ich denke, dass ich mich im Zweikampfverhalten verbessert habe“, so der gebürtige Berliner.

In den ersten beiden Partien 2015 schickte Baumann jeweils zwei verschiedene Spielerpaare im defensiven Mittelfeld auf den Rasen. Agierten in Wiesbaden Schünemann und Schwertfeger auf der „Doppel-Sechs“, so waren es im Heimspiel gegen Regensburg Marco Kofler und Aleksandar Stevanovic, sowie nach dessen Verletzung Robin Krauße. „Es ist die Entscheidung des Trainers. Er hat einen Plan, wie er gegen jeden Gegner spielen will“, verrät Schünemann, der natürlich hofft, dass er am Sonnabend in der Partie bei der SG Sonnenhof Großaspach wieder auf den Platz darf: „Auf jeden Fall würde es mich freuen.“

Ikeng steigt ein

Heute steht eine Einheit um 11 Uhr auf dem Plan. José-Alex Ikeng, den zuletzt Adduktoren-Probleme plagten, will wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. „Ich konnte meine Übungen zuletzt ohne Probleme absolvieren“, so Ikeng.
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