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FC Hansa Rostock : Savran ist mit seiner Torausbeute unzufrieden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Hansa-Stürmer zeigt sich selbstkritisch und will in der kommenden Saison erneut angreifen

svz.de von
erstellt am 28.Mai.2014 | 07:49 Uhr

Stürmer werden an Toren gemessen. Für den Fußball-Drittligisten FC Hansa war Halil Savran in der Saison 2013/14 der gefährlichste Akteur der Abteilung Attacke. Acht Treffer standen für den 28-jährigen Angreifer in 32 Einsätzen zu Buche. Teamintern bedeutete das Rang zwei hinter Mittelfeldmann David Blacha, der zehnmal traf.

„Ich persönlich hätte mir auch das eine oder andere Tor mehr gewünscht. Dafür hatte ich diesmal mehr Assists als sonst (fünf Vorlagen – d. Red.). Aber letztlich sind wir oft auch nicht in die entsprechenden Situationen gekommen. Das soll jetzt aber kein Vorwurf an andere sein. Da müssen wir Offensivleute uns auch schon mal an die eigene Nase fassen und schauen, wo das Problem lag. Denn auch in den Spielen, die wir gewonnen haben, hatten wir oftmals nicht reihenweise Torchancen“, so Halil Savran selbstkritisch.

Die pure Einsatzfreude ist dem Kicker keinesfalls abzusprechen, half er doch auch hinten aus. Läuferisch ging der Angreifer stets weite Wege. Vielleicht zu weite, so dass die Kraft am Ende fehlte? Savran verneint: „Nicht aufzugeben und vorne zu rackern ist eine meiner Stärken. So ist eben meine Spielweise.“

Der gebürtige Wiesbadener sieht seine Mission in Rostock nach zwölf Monaten keinesfalls als beendet an. „Wir sind noch nicht fertig. Ich habe hier schließlich für zwei Jahre unterschrieben. Leider konnten wir in der vergangenen Saison nur gewisse Ansätze zeigen, vor allem zum Ende des Kalenderjahres 2013. Doch insgesamt hatten wir nur einige Höhen dabei, aber viel mehr Tiefen. Wichtig ist, dass man aus solch einer Drittliga-Saison seine Lehren zieht, im kommenden Jahr vor allem besser mit den Negativerlebnissen umgeht und die Kräfte einfach stärker bündelt. Viele jüngere oder einige ältere Spieler, wie auch ich, absolvierten zum ersten Mal eine Saison mit 38 Partien. Ich muss mich auch erst mal wieder
daran gewöhnen“, so Halil Savran, der zuvor in Aue sowie bei Union Berlin in drei Zweitliga-Spielzeiten auf insgesamt 33 Einsätze kam.

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