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Hansa Rostock : Savran ist bereit für Start-Elf

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach drei Kurzeinsätzen traut sich Hansa-Stürmer nach überstandener Schulterverletzung volle 90 Minuten zu

svz.de von
erstellt am 17.Feb.2015 | 20:49 Uhr

Wenn ein Hansa-Kicker den Abstiegskampf, und dabei vor allem den Kampf, für sich verinnerlicht hat, ist es Stürmer Halil Savran. Der 29-Jährige ist unermüdlich auf Achse und am Rackern. Doch zur Mitte der 1. Halbserie wurde der Angreifer aufgrund einer ausgekugelten Schulter ausgebremst. Operation und Reha standen auf dem Programm. Tatenlos musste Savran mitansehen, wie Hansa in den Tiefen der Drittliga-Tabelle versank. Doch seit Beendigung der Winterpause ist er wieder im Mannschaftstraining und versucht, sich in die Start-Elf zurückzuarbeiten. „Ihm fehlte in den ersten Wochen noch ein bisschen die Spritzigkeit, aber man merkt, wie sie zurückkommt“, sagt Hansa-Coach Karsten Baumann, der den
Kicker aus der gemeinsamen Zeit in Aue kennt.

„Ich bin jetzt sechs, sieben Wochen dabei und merke, dass es körperlich immer besser wird“, so Halil Savran. In den ersten drei Partien nach der Winterpause kam der gebürtige Wiesbadener – aufgewachsen ist er allerdings in Berlin – jeweils zu Kurzeinsätzen. Allerdings erhöhte sich die Minutenanzahl von Spiel zu Spiel. Zuletzt beim 1:1 in Großaspach waren es schon 36 . „Ich freue mich, dass der Trainer mir das Vertrauen schenkt und mir immer mehr Einsatzzeit gibt. Ich denke, dass ich mittlerweile auch wieder soweit bin, dass ich von Beginn an spielen könnte. Ich würde es mir jedenfalls zutrauen“, so der Offensivmann, der mit der Ausbeute von bislang fünf Punkten aus drei Partien nicht unzufrieden ist. „Wer mich kennt, der weiß, dass ich eigentlich keiner bin, der etwas schönredet. Doch wir haben den Rückstand verkürzt, und es ist ein positiver Trend zu erkennen. Dennoch wissen wir alle, dass wir nur mit Unentschieden nicht die Klasse halten. Deshalb wollen wir am Wochenende gegen Mainz II drei Punkte einfahren.“

Im letzten Heimspiel gegen Regensburg (2:2) hatte Savran im Übrigen den Siegtreffer auf dem Kopf, verzog kurz vor Schluss nur knapp: „Viele sagten, dass ich eigentlich alles richtig gemacht habe, den Ball gut gegen die Laufrichtung des Keepers köpfte. Leider ging er knapp vorbei. Da hätte ich mich belohnen können.“ Vielleicht gelingt dem Angreifer jetzt mit etwas mehr Spielpraxis ja das Happy-End am Wochenende gegen den FSV Mainz II.

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