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Hansa Rostock : Ruprecht muss im Abstiegskampf passen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Innenverteidiger kugelt sich im Spiel gegen Stuttgart II Schulter aus / Heute genaue Diagnose

von
erstellt am 11.Mai.2015 | 08:00 Uhr

Weiterer Nackenschlag für den FC Hansa: Der Fußball-Drittligist muss im Abstiegskampf auf Steven Ruprecht verzichten. Der Innenverteidiger kugelte sich am Freitag im Spiel gegen den VfB Stuttgart II (2:3) in einem Zweikampf die Schulter aus und wird den Rostockern aller Voraussicht nach im Landespokalfinale sowie in den zwei Endspielen um den Klassenerhalt fehlen.


„Ich bin extrem enttäuscht und traurig“


„Ich bin extrem enttäuscht und traurig. Ich verpasse am Mittwoch das Pokalfinale und kann die Schmach aus dem Vorjahr (als Hansa im Halbfinale ausschied – d. Red.) nicht wettmachen. Außerdem hätte ich mich gerne im letzten Heimspiel gegen Cottbus von den heimischem Fans in die Sommerpause verabschiedet“, ärgert sich der 27-Jährige.

Ruprecht war bei der Pleite gegen die VfB-Reserve nach gut 35 Minuten bei einem Tackling mit dem Arm unglücklich im Rasen hängen geblieben. „Ich habe sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmt und musste ausgewechselt werden. Die Schmerzen waren groß“, schildert der Abwehrmann die Szene. Zum Erstaunen des Spielers und der Zuschauer in der Mechatronik-Arena wurde er im Anschluss jedoch nicht mit dem Krankenwagen, sondern mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. „Die Fahrt hätte wohl 20 Minuten gedauert. Deshalb entschieden die Ärzte, mich in die Klinik nach Winnenden zu fliegen“, so Ruprecht. Dort wurde die linke Schulter eingerenkt und der Arm mit einer Schlinge auf 90 Grad fixiert. Nach Übernachtung in Bayreuth ist der Routinier mittlerweile zurück in Rostock und wird heute eingehend untersucht. „Dann entscheidet sich endgültig, ob ich bis zum Saisonende ausfalle oder vielleicht doch noch mal gegen Dresden mit eingreifen kann“, hat der „Lange“, dessen Vertrag beim FC Hansa Ende Juni ausläuft, die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben.

Viel wichtiger, als sein persönlicher Einsatz, sei ihm aber der Klassenerhalt der Mannschaft. Ruprecht: „Die Truppe hat bis jetzt immer den Kopf oben behalten und Ausfälle gut kompensiert. Wir haben viele Spieler, die in die Bresche springen können. Ich bin überzeugt, dass die Jungs Gas geben und den Sack zubinden.“

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