Hansa Rostock : Rückschlag im Aufstiegskampf

Der Anfang vom Ende: Schon nach zehn Minuten gerät Hansa, ohne dass Keeper Janis Blaswich dies hätte verhindern können, in Rückstand. Julian Riedel (links) schaut entsetzt, der Münsteraner Tobias Rühle (rechts) begeistert zu.

Der Anfang vom Ende: Schon nach zehn Minuten gerät Hansa, ohne dass Keeper Janis Blaswich dies hätte verhindern können, in Rückstand. Julian Riedel (links) schaut entsetzt, der Münsteraner Tobias Rühle (rechts) begeistert zu.

Rostocker Drittligist unterliegt bei Preußen Münster mit 0:2 und verpasst den Sprung auf Tabellenplatz 3

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16. Februar 2018, 20:51 Uhr

Dämpfer für Fußball-Drittligist FC Hansa – das Flutlichtspiel beim SC Preußen Münster haben die Rostocker heute Abend mit 0:2 (0:1) verloren. Die mehr als 1000 mitgereisten Hansa-Anhänger sahen einen eher uninspirierten und kämpferisch schwachen Auftritt der Elf von Trainer Pavel Dotchev. Damit verpassen die Osteseestädter den erhofften Sprung auf Tabellenplatz drei.

Mit viel Ballbesitz und Initiative starteten die Rostocker in die Partie, wirklich nennenswerte Chancen sprangen dabei aber nicht heraus. Während die Gastgeber erst noch zuzusehen schienen, fasste sich Martin Kobylanski –  ohne von Bischoff attackiert zu werden – ein Herz und zog aus gut 25 Metern ab. In der oberen rechten Ecke netzte die Kugel ein (10.).

Die Hanseaten mussten sich danach erst einmal schütteln und so kamen die Preußen immer besser ins Spiel. Die Chance von Philipp Hoffmann konnte FCH-Keeper Janis Blaswich entschärfen (17.). Obwohl es ein Kampfspiel sein sollte, präsentierten sich die Rostocker schwach in den Zweikämpfen und waren zumeist auch einen Schritt zu spät. Zu viele kleine Fehler und Ballverluste im Mittelfeld halfen nicht bei einem überlegten Spielaufbau.

Nach der Pause waren es wieder Preußen, die griffiger und mit mehr Biss starteten. So setzte sich  Simon Scherder nach einer eigentlich schon geklärten Ecke gegen FCH-Innenverteidiger Oliver Hüsing durch und köpfte zur 2:0-Führung ein (54.). Die Rostocker waren im Anschluss völlig von der Rolle und bekamen keinen Ball mehr gefährlich nach vorne.  Die Hausherren waren eindeutig bissiger und wollten diese drei Punkte offenbar etwas mehr. Erschreckend: In den zweiten 45 Minuten gelang den Gästen nicht eine Torchance.

Zwar versuchten die Rostocker zum Ende der Partie, mit Fernschüssen noch einen Ehrentreffer zu erzielen, aber es half nichts. Für Aufregung auf den Tribünen sorgte der Fall von Adriano Grimaldi in der 86. Minute im Rostocker Strafraum – aber kein Pfiff. So blieb es bei der verdienten Niederlage.

Zu seinem Debüt für den FC Hansa kam der in der Winterpause verpflichtete, in der 83. Minute eingewechselte  Defensivmann Nico Rieble.

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