Hansa Rostock : Rückkehr für Baumann

Hansa-Trainer Karsten Baumann in Auer Trainingsjacke: Der Coach war von Februar 2012 bis April 2013 für die Sachsen tätig.
Hansa-Trainer Karsten Baumann in Auer Trainingsjacke: Der Coach war von Februar 2012 bis April 2013 für die Sachsen tätig.

Der aktuelle Hansa-Coach war von Februar 2012 bis April 2013 beim morgigen Kontrahenten Aue tätig

svz.de von
04. September 2015, 08:00 Uhr

Für Hansa-Trainer Karsten Baumann wird es morgen eine Rückkehr in die Vergangenheit. Der 45-jährige Chefcoach der Rostocker war von Februar 2012 bis April 2013 für den FC Erzgebirge Aue tätig, schaffte mit den Sachsen im Sommer 2012 den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga. Zum Zeitpunkt seiner Entlassung 2013 waren die Erzgebirgler drei Runden vor dem Saisonende 15. – mit drei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Heute – gut zwei Jahre später – stehen sich beide Mannschaften am 7. Spieltag der 3. Liga gegenüber.

Gab es in der Oberliga der ehemaligen DDR häufig das Duell Wismut Aue gegen FC Hansa, so trafen beide Clubs seit der politischen Wende lediglich sechsmal aufeinander.

Hansas Bilanz in Aue ist überschaubar. Der letzte Sieg gelang vor fast 50 Jahren am 26. August 1967. Es wird langsam Zeit, dass die Serie durchbrochen wird.

„Wir freuen uns, dass es nicht schneit im Erzgebirge. Das passiert ja auch schon einmal früh im Jahr. Ich finde es zudem überragend, dass so viele Fans den Weg mit nach Sachsen machen und uns unterstützen wollen“, erklärte Karsten Baumann. Mindestens 2000 Hansa-Anhänger werden erwartet.

Im bisherigen Saisonverlauf fühlten sich die Ostseestädter in fremden Gefilden wohl und punkteten in Osnabrück (1:0) wie auch in Chemnitz sowie Aalen (jeweils 1:1). „Wir haben uns auswärts gut präsentiert und gezeigt, dass wir dagegenhalten können“, sagt Baumann, der aber dennoch lieber im heimischen Ostseestadion antritt als auswärts: „Auch wenn wir zu Hause zweimal verloren haben, spielen wir sehr gerne daheim. Es war zuletzt immer viel los, sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen.“

Von der aktuellen Auer Truppe kennt Baumann nur noch Keeper Martin Männel. „Sie haben eine runderneuerte Mannschaft. Aus dem Zweitliga-Kader blieben nur drei Spieler“, so Baumann, der aber vor den Sachsen warnt: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sich bei einem neu zusammengestellten Team eine gewisse Euphorie einstellen kann. Aue hat vor allem in den Heimspielen überzeugt und sich mit den Fans im Rücken teilweise in einen Rausch gespielt.“

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