Hansa Sonntag in Koblenz zu Gast : Respekt vor den Standards der TuS

Rostocks Mittelfeldmann Mohammed Lartey (links) konnte aufgrund eines fiebrigen Infekts nur am Dienstag trainieren. Gestern wurde er behandelt und fuhr auf dem Ergometer. 'Wir warten die Situation am Sonntag ab', so FCH-Trainer Peter Vollmann. Georg Scharnweber
Rostocks Mittelfeldmann Mohammed Lartey (links) konnte aufgrund eines fiebrigen Infekts nur am Dienstag trainieren. Gestern wurde er behandelt und fuhr auf dem Ergometer. "Wir warten die Situation am Sonntag ab", so FCH-Trainer Peter Vollmann. Georg Scharnweber

Bei Mit-Absteiger TuS Koblenz will der FC Hansa Sonntag ab 14 Uhr zurück in die Erfolgsspur und mit dem siebenten Auswärtssieg der Saison den zweiten Tabellenplatz festigen. "Es erwartet uns ein hartes Stück Arbeit.

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04. Februar 2011, 10:06 Uhr

Rostock | Bei Mit-Absteiger TuS Koblenz will Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock morgen ab 14 Uhr zurück in die Erfolgsspur und mit dem siebenten Auswärtssieg der Saison den zweiten Tabellenplatz festigen. "Es erwartet uns ein hartes Stück Arbeit. Wir haben im Pokal gesehen, wozu Koblenz in der Lage ist. Die Mannschaft kann es einem Gegner richtig schwer machen", sagt FCH-Coach Peter Vollmann.

Die Kicker vom Deutschen Eck - durch die Ansiedlung des Deutschen Ordens am Zusammenfluss von Mosel und Rhein im Jahr 1216 erhielt der geschichtsträchtige Platz seinen Namen - schalteten im DFB-Pokal immerhin die Zweitligisten Fortuna Düsseldorf (1:0) und Hertha BSC Berlin (2:1) aus, ehe sie am Pfälzer Erzrivalen sowie Erstligisten 1. FC Kaiserslautern (1:4) scheiterten. Im Duell mit den Bundeshauptstädtern gelang TuS-Mittelfeldmann Michael Stahl mit seinem "Befreiungshieb" aus 58 Metern zum zwischenzeitlichen 1:0 im Übrigen das Tor des Jahres 2010. Doch Treffer aus dem Spiel heraus sind nicht die Spezialität der Gastgeber. "Es ist eine überdurchschnittlich körperlich kompakte und große Mannschaft, die ungemein gefährlich bei Standardsituationen ist. Beim Sieg in Regensburg (am Mittwoch 2:0 - d. Red.) fielen beide Treffer auf diese Weise. Etwa 50 Prozent der Torabschlüsse resultieren aus Standards. Wir haben die ganze Woche versucht, uns darauf einzustellen", erklärt Rostocks Trainer.

In der Innenverteidigung hat der 53-Jährige wieder mehr Alternativen zur Verfügung. Abwehrchef Michael Wiemann kehrt nach abgesessener Gelb-Sperre zurück. Um den Platz neben ihm streiten sich Hendrik Großöhmichen, Tom Trybull und der wiedergenesene Martin Stoll. "Es ist erst mal positiv, dass Martin wieder fit ist. Wir müssen aber trotzdem noch ein bisschen abwarten und uns dann entscheiden, welche die beste Lösung ist", so Vollmann, der aber wohl dem Duo Wiemann/Stoll das Vertrauen schenken dürfte.

Während Peter Schyrba seinen Infekt offenbar überstanden hat, steht hinter dem Einsatz von Spielgestalter Mohammed Lartey ein großes Fragezeichen. "Bei ihm wird es ganz eng", sagt der Coach, der Sergej Evljuskin als Ersatz für "Mo" im Auge hat.

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