FC Hansa Rostock : Rekord zum Ost-Duell

Ein spezielles Duell erwartet den FC Hansa: Trainer Christian Brand möchte mit seiner Mannschaft gegen Magdeburg „ein richtig gutes Spiel liefern“.
Foto:
Ein spezielles Duell erwartet den FC Hansa: Trainer Christian Brand möchte mit seiner Mannschaft gegen Magdeburg „ein richtig gutes Spiel liefern“.

Fast 20 000 Zuschauer werden erwartet – Christian Brand beschreibt das Spiel als „absolutes Highlight“

von
15. April 2017, 08:00 Uhr

Ein Duell der besonderen Art erwartet heute den FC Hansa Rostock in der 3. Fußball-Liga: Zu Gast im Ostseestadion ist ab 14 Uhr (Übertragung im NDR-Fernsehen und Live-Konferenz im MDR-Fernsehen) der 1. FC Magdeburg.

„Das ist ein absolutes Highlight in der Saison mit einer ganz besonderen Atmosphäre auf den Rängen“, beschreibt Hansa-Coach Christian Brand das Aufeinandertreffen der beiden ehemaligen DDR-Oberligisten.

Erwartet werden an diesem 33. Spieltag bis zu 20 000 Zuschauer – womöglich ein neuer Rekord in dieser Saison–, die einen Sieg der Rostocker sehen wollen. „Es ist natürlich viel schöner, vor so vielen Leuten zu spielen. Das haben wir uns mit den vergangenen beiden Auftritten erarbeitet – speziell auch mit dem gegen Duisburg (1:0 – d. Red.). Die Mannschaft hat Selbstvertrauen, und wir wollen den Zuschauern ein richtig gutes Spiel liefern“, sagt Brand. Dies sieht auch der Trainer des Kontrahenten, Jens Härtel, so und fordert: „Es soll hochemotional, aber friedvoll auf den Rängen bleiben. Sportlich wird es eine spannende Partie, Rostock hat den Klassenerhalt fast gesichert, meine Mannschaft wird sich nicht verstecken.“

Verzichten muss Härtel auf Linksaußen Manuel Farrona Pulido (Gelb-Sperre), der in der laufenden Spielzeit bereits drei Tore sowie Vorlagen erzielte. Auf Rostocker Seite werden Tommy Grupe (Bauchmuskelzerrung) und Timo Gebhart (muskuläre Probleme) fehlen. Ein Einsatz von Stefan Wannenwetsch und Soufian Benyamina, die sich beide im Aufbautraining befinden, ist eher unwahrscheinlich.

Der Tabellendritte aus Magdeburg ist trotz zuletzt zweier Niederlagen der Favorit. Die Elbestädter brauchen einen Sieg, um den Sprung in die 2. Liga zu schaffen. Aber auch für den FCH wäre ein Dreier wichtig, da dann die 45-Punkte-Marke erreicht wäre, mit der der Klassenerhalt ein gutes Stück näher rückt. „Ich glaube, dass wir stark genug sind, die nötigen Punkte zu holen, und dass wir diese gegen Magdeburg holen“, so Christian Brand.

Gardawski: „Geiles Gefühl vor der Kulisse“

Nach zwei Siegen in Folge können die Profis des FC Hansa um Kapitän Michael Gardawski etwas durchatmen. Vor der Partie gegen Magdeburg sprach NNN-Redakteurin Marie Boywitt mit dem 26-Jährigen.

Wie befreit kann man in dieses Heimspiel gehen?

Michael Gardawski: Definitiv entspannter… Nichtsdestotrotz müssen  wir mit der Aggressivität, der Kompaktheit und dem Willen der  letzten Partien rangehen. Wir sind noch nicht durch und müssen die drei Punkte hier behalten. Dann sieht es noch besser aus.

Es wird gut was los sein auf den Rängen – spornt das an?

Es ist auf jeden Fall ein geiles Gefühl vor der Kulisse. Unser Ostseestadion ist ja grundsätzlich  gut gefüllt, aber das ist noch mal was anderes.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen