FC Hansa Rostock : Rankovic will endlich zeigen, was er kann

Die richtige Mischung gefunden: „Die 3. Liga ist nicht bekannt für guten Fußball, sondern eher Holzfußball, wie ich es jetzt mal nenne. Wir mussten die Balance zwischen Fußballspielen und Den-Ball-nach-vorne-Kloppen erst finden“, so Vladimir Rankovic.
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Die richtige Mischung gefunden: „Die 3. Liga ist nicht bekannt für guten Fußball, sondern eher Holzfußball, wie ich es jetzt mal nenne. Wir mussten die Balance zwischen Fußballspielen und Den-Ball-nach-vorne-Kloppen erst finden“, so Vladimir Rankovic.

In der Hinrunde bremsten den Rechtsverteidiger des FC Hansa noch Verletzungsprobleme aus, jetzt ist er aber fit und möchte in der Rückrunde durchstarten

svz.de von
05. Januar 2018, 08:00 Uhr

„Ich möchte zeigen, warum ich geholt worden bin“, sagt Vladimir Rankovic. Der gebürtige Münchener, der im vergangenen Sommer vom Regionalligisten Hannover 96 II zum Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock kam, ist mit seinem ersten halben Jahr an der Ostseeküste alles andere als zufrieden: „Ich hatte es mir schon anders vorgestellt. Es war natürlich bitter, dass ich mich ausgerechnet eine Woche vor dem ersten Saisonspiel verletzte. Zudem dauerte es dann länger als gedacht, bis ich wieder fit wurde.“

Ein Innenbandanriss sowie eine Kapselverletzung machten ihm bis weit in die Hinrunde hinein zu schaffen. „Es war schon eklig, weil es innen war. Lange Zeit war immer noch etwas zu merken, und es hat sehr gedauert, bis es wirklich ausgeheilt war. Doch jetzt bin ich fit und will in der Rückrunde angreifen“, sagt der 24-jährige gelernte Rechtsverteidiger.

Vertreten wurde er in der Hinrunde von Joshua Nadeau. Der eigentliche Innenverteidiger bekommt von Rankovic ein ordentliches Zeugnis ausgestellt. „,Josh‘ hat es gut gemacht, auch wenn es nicht seine Position ist. Wir verstehen uns aber richtig gut“, befürchtet der Kicker jetzt kein böses Blut aufgrund des Konkurrenzkampfes.

Überhaupt sei der Teamgeist das große Plus der Rostocker. „Ich hatte schon einmal ein ähnliches Gefühl während meiner Zeit beim FC Bayern. Doch so eng wie hier war es noch nie. Wirklich jeder versteht sich mit jedem“, erklärt Rankovic, der daraus auch Kraft für die Spiele zieht: „Das ist gerade in den engen Partien wichtig oder in denen, in denen es von Beginn an nicht richtig funktioniert. Statt dass dann jeder für sich alleine läuft und kämpft, sind wir füreinander da und helfen uns gegenseitig. Auf diese Art und Weise kann man solche Spiele dann auch gewinnen.“

Wo es mit dem FC Hansa in dieser Saison noch hingehen kann, vermag der Kicker nicht zu sagen. Der eingeschlagene Weg ist seiner Meinung nach der richtige. „Eine neue Mannschaft zu bilden klappt aber nur, wenn sie auch zusammenbleibt und nicht immer zehn Spieler gehen und kommen. Das ist der Weg, den man hier gehen will. Ich hoffe, dass das so bleibt. Ansonsten sollten wir in der Rückrunde zuerst auf uns und unsere Spiele
schauen. Natürlich gucken wir auch auf die Tabelle, aber die 3. Liga ist unberechenbar. Es ist alles drin“, so Vladimir Rankovic.

Syrer reist ab

Probetrainierer Sardar Sulaiman von Sechstligist FSV Martinroda ist nach der gestrigen Nachmittagseinheit abgereist. Der Syrer wird vorerst nicht verpflichtet.

Heute erster Test

Um 13.30 Uhr absolviert der FC Hansa heute auf dem Trainingsplatz Kopernikusstraße ein Testspiel gegen den Landesligisten SG Dynamo Schwerin. Zuvor wird um 9 Uhr trainiert.

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