FC Hansa Rostock : Radjabali-Fardis langer Weg zurück auf den Platz

Linksverteidiger Shervin Radjabali-Fardi hofft, dass seine Leidenszeit bald vorbei ist und er wieder so dynamisch gegen den Ball treten kann wie im vergangenen Sommer.
Linksverteidiger Shervin Radjabali-Fardi hofft, dass seine Leidenszeit bald vorbei ist und er wieder so dynamisch gegen den Ball treten kann wie im vergangenen Sommer.

Nach fast siebenmonatiger Verletzungspause hofft der Linksverteidiger auf ein baldiges Comeback.

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11. März 2015, 08:00 Uhr

Es ist ein harter Weg zurück. Knapp sieben Monate nach seinem zweiten Kreuzbandriss im rechten Knie beim Landespokalspiel in Lübz (10:0) kämpft Hansa-Kicker Shervin Radjabali-Fardi um den Anschluss ans Team. Seit einiger Zeit befindet sich der 23-Jährige wieder im Mannschaftstraining. „Ich fühle mich gut und werde in dieser Woche das Gespräch mit dem Trainer suchen. Dann werden wir gemeinsam entscheiden, wie weit ich bin und wie er mit mir plant. Die Reha ist bislang gut verlaufen. Vom Kopf her habe ich keine Angst mehr, vertraue meinem Knie. Es sieht alles ganz positiv aus. Ich fühle mich gut und kann vielleicht in den nächsten Spielen in den Kader rutschen“, hofft der Linksverteidiger.


Viel Unterstützung von der Familie


Schon 2012 musste Radjabali-Fardi eine ähnliche Leidenszeit überstehen. Damals noch im Trikot von Alemannia Aachen, hatte er sich ebenfalls einen Kreuzbandriss zugezogen. „Vor allem in den ersten zwei, drei Monaten ist es vom Kopf her natürlich sehr schwer. Da macht man sich dann schon so seine Gedanken. Ich muss mich auch bei meiner Familie und meiner Freundin für die Unterstützung bedanken. Man braucht zudem eine Menge Vertrauen in sich selbst und den Glauben daran, dass man es zurückschaffen kann. Das alles hat mir sehr geholfen“, so der Kicker.

Er berichtet aber auch von Phasen, in denen es nicht so lief, die Motivation im Keller war: „Sicherlich gibt es auch solche Tage. Aber ich wurde in Berlin, wo ich mit der Reha begann, und auch hier in Rostock von den ,Physios’ immer sehr gut betreut. Das hat mich motiviert, dafür bin ich dankbar.“

Mittlerweile hat der spielstarke Abwehrmann den Blick aber nur nach vorne gerichtet und hofft auf ein baldiges Comeback. „Ich sehe jetzt im Training, wenngleich ich noch nicht bei 100 Prozent bin und auch nicht sein kann, dass ich mich fußballerisch nicht verstecken muss. Ich habe das Niveau, um anzugreifen, auch höher. Das ist weiterhin mein Ziel, und das werde ich versuchen zu erreichen“, sagt Shervin Radjabali-Fardi.

Ob es für ihn in Rostock weitergeht, steht indes noch nicht fest. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus: „Wir haben noch keine Gespräche geführt. Das Hauptaugenmerk lag darauf, dass ich wieder fit werde und die Mannschaft unten herauskommt. Aber ich bin sicher, dass die Gespräche demnächst folgen werden.“

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