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Hansa Rostock : Quiring ist der Königstransfer

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der gebürtige Berliner wagt nach mehr als 14 Jahren bei Union einen Neuanfang an der Ostseeküste

svz.de von
erstellt am 27.Jan.2017 | 11:45 Uhr

Der Königstransfer des FC Hansa in der Winterpause ist Christopher Quiring. Der Offensivmann kommt mit der Erfahrung von 130 Zweitliga-Partien für den Union Berlin an die Ostseeküste. „Ich habe lange nicht gespielt und möchte jetzt bei Hansa so viele Einsätze wie möglich bekommen, dann kommt der Rest von alleine“, so der 26-Jährige zu seinem Neuanfang in Rostock.

Seit 2002 war der Flügelflitzer „Unioner“. Doch zuletzt wurden seine Einsatzzeiten immer geringer. In dieser Saison kam er lediglich auf 56 Minuten in drei Partien und der Entschluss das rote Trikot der Berliner auszuziehen, reifte in der Winterpause. Mit dem Hansa-Blau habe er keine Probleme: „Damit beschäftige ich mich nicht. Ob rot oder blau – ich habe mich für Rostock entschieden, egal in welcher Farbe gespielt wird.“

In seiner neuen Umgebung hat sich Quiring rasch zurechtgefunden. „Ich musste erstmal die Mannschaft kennenlernen, doch die Jungs haben mich gut aufgenommen. Wichtig war zu sehen, wie das Team auf dem Platz tickt und wie die Abläufe sind“, so der gebürtige Berliner, der den Siegtreffer im jüngsten Test gegen Hertha BSC Berlin II (1:0) erzielen konnte: „Es wäre schön, wenn ich das auch in der Liga umsetzen kann.“

Quiring hat sogar schon eine Wohnung gefunden, was beim hart umkämpften Rostocker Wohnungsmarkt keine Selbstverständlichkeit ist. „Es ging relativ schnell, aber ich bin auch nicht so wählerisch. Ende Februar kann ich einziehen“, verrät der Offensivmann, der dann auch seine neue Wahlheimat erkunden will: „Wenn man eine eigene Wohnung hat und nicht mehr im Hotel wohnt, geht das natürlich besser.“

Neben Christopher Quiring dürften am Sonnabend gegen Regensburg (14 Uhr, NDR-Livestream) wahrscheinlich alle vier Winter-Neuzugänge, zu denen noch Joshua Nadeau (vertragslos, davor beim schwedischen Erstligisten Gefle IF), Tim Väyrynen (Zweitligist Dynamo Dresden) und Amaury Bischoff (Drittligist Preußen Münster) gehören, ihr Debüt für den FC Hansa geben. „Mit Amaury haben wir noch einen weiteren neuen Spieler dazubekommen, der gute Bälle spielt. Aber wir müssen uns natürlich erst finden, dann kommt man auch immer besser ins Spiel“, so Quiring über seinen neuen Mitspieler, der wie Väyrynen erst am vergangenen Wochenende verpflichtet wurde.

 

Der Kader

Torhüter

Marcel Schuhen (19 Saison-Einsätze), Samuel Aubele, Eric Behrens

Abwehr

Marcus Hoffmann (10 Saison-Einsätze/1 Tor/0 Torvorlagen), Matthias Henn (19/1/0), Christian Dorda (4/0/0),  Fabian Holdthaus (6/0/1), Maximilian Ahlschwede (13/0/1), Joshua Nadeau (NEU)

Mittelfeld

Tommy Grupe (15/2/0), Dennis Erdmann (16/1/1), Stefan Wannenwetsch (16/1/3), Aleksandar Stevanovic (9/0/0), Stephan Andrist (19/6/4), Michael Gardawaski (17/0/1), Hasan Ülker (3/0/0), Tobias Jänicke (19/2/2), Jeff-Denis Fehr (6/0/0), Ronny Garbuschewski (6/0/1), Timo Gebhart (8/4/3), Kerem Bülbül (14/2/3), Christopher Quiring (NEU), Amaury Bischoff (NEU)

Angriff

Marcel Ziemer (18/3/2), Soufian Benyamina (7/0/0), Tim Väyrynen (NEU)

 

Die Abgänge

Die Spieler Melvin Platje (12/0/1) und Marco Kofler (10/0/0) werden  Hansa  verlassen, dies bestätigte Hansa-Trainer Christian Brand: „Marco Kofler hat schon einen neuen Verein gefunden. Ich weiß aber noch nicht genau, wohin er geht. Bei Melvin sieht es auch so aus, als würde er uns verlassen. Er hat in dieser Woche in den Niederlanden einige  Dinge absolviert und erledigt.“

Die Zuschauer

Der FC Hansa belegt in der Zuschauertabelle  der 3. Liga mit  im  Schnitt  11 598 Besuchern den dritten Rang. Gegen  Großaspach waren war das Ostseestadion bisher am meisten ausgelastet (14 000). Bei der Partie  am Sonnabend gegen Regensburg bleiben die Ränge leer – das Spiel findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Es ist das zweite „Geisterspiel“ für Hansa nach Dresden im Dezember 2011.

 

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