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Hansas Sicherheitsbeauftragter im Interview : „Prüfen bauliche Veränderungen“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Sicherheitsbeauftragter Sebastian Zech im Interview

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Der FC Hansa Rostock steht erneut in der Kritik – wegen seiner Fans. Der Sicherheitsbeauftragte des Vereins, Sebastian Zech, erklärt die Vorgehensweise an Spieltagen und beantwortete die Fragen von NNN-Mitarbeiterin Marie Boywitt.

Bei der Heimpartie gegen Erzgebirge Aue konnten Hansa-Anhänger auf der Süd-Tribüne ungehindert bis zum Gäste-Block vordringen, da keine Ordner zur Stelle waren. Sehen Sie daher Handlungsbedarf in Bezug auf den Sicherheitsdienstleister?
Sebastian Zech: Ich sehe keinen Handlungsbedarf in Bezug auf unseren gewerblichen Partner ABS (Alarm-, Bewachungs- und Sicherheitsdienst GmbH – d. Red.), im Gegenteil. Wir sehen ABS als langjährigen und zuverlässigen Sicherheitspartner. Der Ordnungsdienst hat in Folge der Situation meine einsatztaktischen Maßnahmen umgesetzt, die darauf ausgerichtet sind, zu verhindern, dass eine Groß-Lage entstehen könnte. Anlass für das Fehlverhalten einiger Süd-Tribünen-Besucher war die Präsentation eines durch Aue-Fans geraubten Fan-Banners. Wenn es nicht kurzfristig nach dem Entfernen dieses provozierenden Fan-Banners zur Beruhigung gekommen wäre, hätten wir in Abstimmung mit der Polizei weitere Maßnahmen treffen müssen. Um in Zukunft ähnliche Vorfälle zu verunmöglichen, prüfen wir weitere bauliche Veränderungen.

Inwiefern wurden Sie in die erste Entscheidungsfindung des 1. FC Magdeburg in die Debatte um die Auswärts-karten einbezogen und konnten Lösungsvorschläge unterbreiten?
Die Kommunikation im Vorfeld lief mit Sicherheit nicht optimal, dazu möchten wir uns aber nicht mehr weiter äußern, sondern begrüßen es stattdessen, dass beide Vereine jetzt im Dialog stehen und versuchen werden, eine für alle Seiten zufriedenstellende und faire Lösung zu finden.

Wie funktioniert Ihrer Einschätzung nach die Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei – gibt es Kommunikationsprobleme?
In der Spielvorbereitung und am Spieltag gibt es eine klare und direkte Kommunikationsbeziehung, diese läuft über mich als Sicherheitsbeauftragten. Darüber hinaus stand und steht aber auch der Vorstandsvorsitzende des FC Hansa Rostock als Ansprechpartner zur Verfügung. Sowohl Markus Kompp als auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Rainer Lemmer, stehen in regelmäßigem Kontakt zu den Verantwortlichen der örtlichen Polizeibehörden.

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