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FC Hansa Rostock : Problemzone hinten links

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Personalsorgen bei Hansa: Verteidiger Christian Dorda fällt weiter aus – einzige Option ist Michael Gardawski

svz.de von
erstellt am 17.Dez.2015 | 00:33 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock hat hinten links ein Problem. Denn Außenverteidiger Christian Dorda wird wohl auch beim Heimspiel gegen den Chemnitzer FC ausfallen. Die Verletzung am Sprunggelenk, die er sich beim Training am vergangenen Freitag bei einem Zusammenprall mit Matthias Henn zugezogen hat, scheint nun doch schlimmer zu sein, als erwartet. Bei beiden gestrigen Einheiten konnte der 27-Jährige nicht teilnehmen. „Beim Laufen schmerzt der Fuß doch sehr, das geht zurzeit noch gar nicht, nur Fahrrad fahren kann ich. Wir wollen doch noch mal eine MRT-Untersuchung machen, um sicher zu gehen“, erzählt Christian Dorda.

Für Neu-Trainer Christian Brand gibt es auf dieser Position derzeit nur eine Option: der eigentliche Offensivmann Michael Gardawski. Bereits beim Tabellennachbarn Werder Bremen II musste der Mittelfeldakteur erneut auf die hintere Position rücken. Für Brand eine unglückliche Situation: Hatte er den 25-Jährigen doch in der der Trainingswoche oft im zentralen Mittelfeld ausprobiert.

„Ich denke, er hat seine Sache gegen Bremen gut gemacht. Und da Lukas Scherff nach seiner Verletzungspause noch nicht so viele Trainingseinheiten absolviert hat, ist er erstmal keine Option. Von daher ist Michael der einzige Spieler für hinten links“, verdeutlicht der Coach. Schon unter Ex-Hansa-Trainer Karsten Baumann ist Gardawski dreimal in die Rolle des linken Verteidigers geschlüpft – und hat auch bei diesen Einsätzen überzeugt.

Doch mit dieser Umstellung fehle Christian Brand eine wichtige Kraft im Spiel nach vorne. Dennoch schaffe es der 25-jährige Rechtsfuß auch auf der Außenverteidigerposition mit genügend Schnelligkeit, den Gegner in Bedrängnis zu bringen – im Wechselspiel mit seinem Kollegen Maximilian Ahlschwede. „Gerade in der zweiten Halbzeit gegen Bremen hatten wir viele gute Gelegenheiten, die durch unsere beide schnellen Außen kreiert wurden. Da haben wir dann richtig guten Fußball gespielt“, sagt Brand.

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