FC Hansa Rostock : Positiv Verrückte in der Abwehr

In der Defensive ackert jeder für jeden: Hansa-Keeper Marcel Schuhen lobt das Zusammenspiel seiner Abwehrleute sowie mit Mittelfeldabräumer Dennis Erdmann.
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In der Defensive ackert jeder für jeden: Hansa-Keeper Marcel Schuhen lobt das Zusammenspiel seiner Abwehrleute sowie mit Mittelfeldabräumer Dennis Erdmann.

Hansa-Schlussmann Marcel Schuhen ist sich sicher: Die Defensive funktioniert. Fünf der vergangenen sechs Heimspiele endeten zu null

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30. März 2016, 05:00 Uhr

Nur eines der zurückliegenden sechs Heimspiele konnte Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock nicht für sich entscheiden (0:2 gegen Erzgebirge Aue). Die restlichen fünf Partien spielten die Hanseaten sogar zu null – diesen Umstand haben sie auch einigen Glanztaten ihres Schlussmannes Marcel Schuhen zu verdanken. „Dafür stehe ich dahinten, um eben in den richtigen und wichtigen Situationen meinen Job zu machen. Man muss im Spiel immer hochkonzentriert sein, denn es kann immer mal ein Ball durchrutschen“, sagt der 23-Jährige.

Erfolg pusht für die nächsten Aufgaben

Ist der FC Hansa also wieder eine Heimmacht? „Es muss halt vieles passen. In der Defensive haben wir solide gearbeitet und gut gestanden, aber vor allem zuletzt gegen Wiesbaden hat auch die Offensivabteilung mit vier Toren ihren Beitrag zum Sieg geleistet“, sagt er bescheiden. Dennoch gibt auch der 1,88-Meter-Mann zu, dass Erfolge gerade in der jetzigen Situation gut tun und für ein Selbstvertrauen sorgen: „Ich denke, wir haben auch im Landespokal gezeigt, dass wir sicher in der Abwehr stehen.“

Dazu gehören neben den beiden Außenverteidigern Maximilian Ahlschwede und Christian Dorda auch die
Innenverteidiger Matthias Henn (1,85 m groß) sowie Marcus Hoffmann (1,87 m), die in Zusammenarbeit mit Mittelfeldabräumer Dennis Erdmann der gegnerischen Offensive nur wenige Chancen lassen – und als Team immer wieder überzeugen. „Sie alle sind gute Typen. Ich glaube, es gibt in jedem Spiel mehr als einmal die Situation, wo sich die Kette – und auch ich als Torwart – gegenseitig pusht. Das macht natürlich richtig Spaß. Es sind sozusagen positiv Verrückte auf den einzelnen Positionen“, sagt Schuhen.

Für den Hansa-Schlussmann sind nicht nur die individuellen Fähigkeiten seiner Vorderleute ausschlaggebend für den Erfolg, sondern auch eine gewisse Konstanz auf den Positionen. „Vor allen Dingen ist es gut, dass wir jetzt einige Partien in der selben Formation durchspielen konnten“, erklärt der Keeper weiter. Seit vier Pflichtspielen funktioniert die Innenverteidigung mit „Erde“ als Abräumer davor nun schon. „So können wir uns einspielen. Man weiß mittlerweile eben auch, wie die anderen Jungs auf dem Platz agieren – auf welche Weise sie angespielt werden wollen oder selbst den Ball abgeben. Sie wissen nun auch, wann ich rauskomme, wann sie den Körper reinstellen sollen. Das ist sehr wichtig für so ein Spiel und die Verteidigung. Ich glaube, dass das sehr gut funktioniert“, schätzt Marcel Schuhen ein.

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