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FC Hansa Rostock : Pleiten sind schon aus den Köpfen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Profis haben die Niederlagen gegen Meppen (1:2) und Hertha BSC (0:2) verarbeitet und blicken optimistisch nach Würzburg

svz.de von
erstellt am 18.Aug.2017 | 06:30 Uhr

Ein 1:2 in der Liga gegen den SV Meppen und 0:2 im DFB-Pokal gegen Hertha BSC Berlin: Der Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock musste nach gutem Saisonauftakt mit sieben Punkten aus drei Spielen zuletzt zwei Pleiten einstecken. Haben sie vielleicht Spuren im Kopf hinterlassen? „Nein“, sagt Julian Riedel und erklärt: „Es waren meiner Meinung nach zwei unterschiedliche Niederlagen. Gegen Meppen hätten wir gewonnen, wenn es mit elf Mann weiter gegangenen wäre. Da hatten wir bis zur roten Karte unseren Fluss der vorhergehenden Spiele und dann ist es halt doof gelaufen. Da hat für Meppen alles gepasst. Solche Spiele gibt es und die wird es auch wieder geben. Ich kenne das. Eine Saison ist lang. Es wird auch mal für uns ausschlagen, dass wir in der 90. Minute treffen. Und im DFB-Pokal gibt es Schlimmeres als gegen einen Bundesligisten in der 85. Minute in Rückstand zu geraten. Das klammere ich aus. Das hat mit dem Liga-Alltag nichts zu tun“, sagt Rostocks Innenverteidiger Julian Riedel.

Auch Marcel Hilßner, der zwischen diesen beiden Partien verpflichtet wurde und gegen Hertha gleich über 90 Minuten zum Einsatz kam, glaubt nicht, dass die Niederlagen Spuren hinterlassen haben. „Ich denke nicht. Ich habe es ja auch gesehen und in die Mannschaft reingehört. Die Leistung gegen Meppen war auch in Unterzahl sehr beeindruckend. Man hat immer gekämpft, ist viel gelaufen und hat sich auch Chancen erarbeitet. Vom Kopf her sind es jetzt nicht zwei solche Niederlagen, nach denen man sich Gedanken machen muss, was alles falsch gemacht wurde. Es sind zwei Niederlagen jeweils mit einem Sonntagsschuss“, so der 22-Jährige, der einfach „volle Konzentration fordert. Dann werden wir auch keine großen Probleme haben.“

Die Marschroute für die Partie am Sonntag in Würzburg ist jedenfalls klar: Die nächsten drei Punkte sollen her. „Definitiv“, so Marcel Hilßner. Dann spricht auch niemand mehr über die beiden Pleiten.

Schonung

Marcel Ziemer (Adduktoren-Beschwerden), Fabian Holthaus (muskuläre Probleme) und Bryan Henning (Magen-Darm-Infekt) trainierten gestern nicht mit der Mannschaft. Hansa-Coach Pavel Dotchev hofft aber, dass er am Sonntag in Würzburg auf das Trio ebenso wieder zurückgreifen kann, wie auf Stefan Wannenwetsch (muskuläre Probleme), der gestern nur eine der beiden Einheiten absolvierte.

Heute trainieren die Profis einmal um 10 Uhr.

Individuell

Willi Evseev und Tommy Grupe (Muskelfaserriss) absolvierten ein individuelles Aufbauprogramm mit Athletikcoach Björn Bornholdt.

Test in Pastow

Am Mittwoch tritt ein Perspektivteam aus Spielern der Profis (mit wenig Spielpraxis), der U 21 und U 19 beim SV Pastow (Verbandsliga) an.

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