Hansa Rostock : Per Flug zu drei Punkten

FCH-Kapitän Sebastian Pelzer hatte gestern im Training Probleme mit dem Zeh, will aber heute Abend dennoch spielen.
FCH-Kapitän Sebastian Pelzer hatte gestern im Training Probleme mit dem Zeh, will aber heute Abend dennoch spielen.

Hanseaten reisen heute mit dem Flieger zum Auswärtsspiel beim abstiegsbedrohten 1. FC Saarbrücken

svz.de von
25. März 2014, 08:00 Uhr

Heute ab 19 Uhr gibt es keine Ausreden für die Kicker des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken, der zweitschwächsten Rückrunden-Truppe (sechs Punkte in elf Spielen), muss ein Sieg her und der Abwärtstrend gestoppt werden. Ohne die übliche Bus-Tortur von knapp 850 Kilometern bei der Anreise können die Ostseestädter im Grunde locker und ohne müde Beine im altehrwürdigen Ludwigspark-Stadion (1953 eröffnet) auflaufen. Denn erstmals werden die Norddeutschen per Charterflieger anreisen, heben heute um 10 Uhr von Rostock-Laage aus ab und sollen bereits um 23.40 Uhr – hoffentlich mit drei Punkten im Gepäck – wieder aus dem Saarland zurückkehren.

An Bord der Germania-Maschine ST 2424 wird auch Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer sitzen, der gestern wegen Problemen mit dem kleinen Zeh die Abschlusseinheit vorzeitig beenden musste. „Es macht ja keinen Sinn, wenn er sich hier im Training quält. Daher habe ich ihn reingeschickt“, sagt Hansa-Coach Andreas Bergmann.

Ersetzen müssen die Rostocker allerdings Denis-Danso Weidlich, der wegen einer Gelb-Sperre fehlt. „Beim Blick in den Kader dürfte eigentlich jedem klar sein, wie wir das lösen werden“, so der Cheftrainer. Steven Ruprecht wird somit an der Seite von Pelzer in der Innenverteidigung auflaufen.

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