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Zum Glück keine ernsthafte Verletzung : Pelzer viereinhalb Stunden im Krankenhaus

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erstellt am 17.Jan.2011 | 10:17 Uhr

Eine Bänderdehnung sowie eine Sehnen- und Kapselzerrung: Die Verletzung, die sich Sebastian Pelzer im Test gegen den SV Wehen Wiesbaden (0:0) zuzog, erwies sich im Nachhinein als nicht schwerwiegend. Dafür hat der 30-Jährige aber eine wahre Arzt-Odyssee im Krankenhaus von Antequera hinter sich. Erst um 22.17 Uhr kehrte der Hansa-Kapitän am Freitagabend ins Teamhotel zurück. „Im Krankenhaus hat es viereinhalb Stunden gedauert, weil dort niemand Englisch sprechen konnte. Bis ich überhaupt drankam, vergingen zwei Stunden. Anschließend musste ich eine weitere aufs Röntgen sowie anderthalb auf den Endbefund warten. Wir (Teambetreuer René Chaberny war mit im Krankenhaus – d. Red.) hatten unheimlichen Knast und sind erst mal über das Büfett hergefallen. Schließlich gab es zuletzt am Mittag etwas zu essen“, berichtet Pelzer, der sogar vermutet, dass die Schulter kurz ausgekugelt war. „Ich war mir aber sicher, dass nichts gebrochen ist, weil ich keine großen Schmerzen hatte. Die kamen erst über Nacht.“

In den kommenden Tagen muss „Pelle“ zwar pausieren und sich vom Physiotherapeuten Frank Scheller behandeln lassen, doch sein Einsatz am Sonnabend gegen Rot-Weiß Erfurt steht wohl nicht in Frage. „Ich habe noch am Freitag gesagt, dass ich definitiv spielen werde. Denn wenn nichts kaputt ist, dann sollte es auch kein Problem sein“, so der Routinier, der auf dem Platz durch eine große Präsenz überzeugt. „Ich will vorangehen, und dazu ist es wichtig, in den Zweikämpfen Zeichen zu setzen.“


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