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Kolumne : Pause vom permanenten unter Strom

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

von
erstellt am 23.Jan.2015 | 07:46 Uhr

Als mich Teammanager René Chaberny, unterwegs vom Mannschaftsquartier zum Testspiel gegen den FC Cartagena, am Straßenrand erblickte, hielt er mit seinem Kleinbus an und sackte mich ein. Ich war nicht der einzige Passagier: Auf dem Beifahrersitz saß bereits ein junger Mann mit Zöpfchen. Es war Probe-Stürmer Sabrin Sburlea, früherer rumänischer Nationalspieler. „Heimvorteil“ für Hansa-Pressesprecher Lorenz Kubitz, der sofort fließend mit dem Neuankömmling Konversation führte – und zwar in dessen Sprache: Kubitz hat rumänische Eltern, sein Vater ist Banater Schwabe, er selbst in Temeswar geboren, und Sburlea stammt ganz aus der Nähe. Das sind Geschichten, oder?
Zur Belohnung für ihre Anstrengungen und ihr gutes Teamwork bekamen die Hanseaten gestern Nachmittag frei. Zeit, um auszuspannen. Auch für mich. Nicht körperlicher Mühsal wegen. Aber das ständige Beobachten, Themenaufspüren, Immer-wieder-Nachfragen, Mailen, Telefonieren, Schreiben, Fotografieren und Filmen sowohl für die eigentliche Zeitung als auch den Online-Auftritt – das schlaucht. Man steht hier permanent unter Strom. Denn es soll einem ja auch nichts durch die Lappen gehen… So gönnte also auch ich mir eine Auszeit und suchte den Spa-Bereich des „Las Lomas Village“ auf. Der eine oder andere von den Rostocker Gästen hatte dort schon den Fitnessraum getestet und für gut befunden. Ich wollte zum Pool, rechnete aus Erfahrung mit nicht mehr als einer größeren Badewanne, doch ei der Daus: Ein geräumiges 25-Meter-Sportbecken erwartete mich, so dass ich, statt mehr oder weniger nur herumzuplantschen, sogar mein von zu Hause gewohntes Pensum abspulen konnte. Das war dann wohl meine „Belohnung“.

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