Taufe : Ostseestadion erhält alten Namen

Die Spielstätte des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock heißt wieder Ostseestadion.
Die Spielstätte des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock heißt wieder Ostseestadion.

Am Samstag um 13 Uhr wird der Traum vieler Hansa-Anhänger auch offiziell vollzogen. Die traditionsreiche Spielstätte wird wieder auf ihren Namen Ostseestadion zurückgetauft.

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15. Mai 2015, 21:00 Uhr

Am Samstag um 13 Uhr wird im Innenraum der Rostocker Arena der Traum vieler Hansa-Anhänger auch offiziell vollzogen. Die traditionsreiche Spielstätte wird wieder auf ihren eigentlichen Namen Ostseestadion zurückgetauft.

Der FC Hansa hat für die Umbenennung – die Deutsche Kreditbank löste den Vertrag über die Namensrechte, der eigentlich noch bis 2017 lief, vorzeitig auf – für seine Fans einige Überraschungen parat. Es lohnt sich also für die Anhänger, schon frühzeitig den Weg in die Arena anzutreten.

Bis Freitag waren bereits 19 500 Tickets verkauft. Insgesamt rechnet der FCH mit bis zu 21 000 Besuchern. Um die Mission „35 000 für Hansa“ zu erfüllen, sind aber noch knapp 3000 Tickets an den Fan zu bringen. Denn bei 21 500 Heim-Anhängern beim heutigen Spiel – zuzüglich der 11 500 vom 3:2 gegen Dortmund II – gilt die Mission als erfüllt, da weit weniger Auswärts-Besucher, als zuvor avisiert waren, tatsächlich aus Cottbus ins Ostseestadion kommen. Sollten die restlichen Karten – um 10 Uhr öffnen die Stadionkassen – noch abgesetzt werden, kommen die Profis des FC Hansa zu einem Freundschaftsspiel zum Gewinner des Städteduells beziehungsweise zu einer Grillparty zum Zweitplatzierten.

Ein Besuch im Ostseestadion lohnt sich 2015. Immerhin gleicht die Spielstätte wieder einer Festung. Hansa fuhr 16 von 18 möglichen Zählern ein, gewann dabei die letzten fünf Partien in Folge. Dies ist auch ein Grund dafür, dass die Norddeutschen nach vier Punkten Rückstand zur Winterpause nun den Klassenerhalt in der eigenen Hand haben. Gelingt heute der sechste Dreier in Serie, steht einer großen Party nichts mehr im Wege.

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