FC Hansa Rostock : Ost-Duell auf der Baustelle

Ein Blick zur Uhr verrät Hansa-Trainer Karsten Baumann, dass es nach zwölf sieglosen Partien fast schon fünf vor zwölf ist. Ein Dreier muss her auf der Baustelle Steigerwaldstadion.
Ein Blick zur Uhr verrät Hansa-Trainer Karsten Baumann, dass es nach zwölf sieglosen Partien fast schon fünf vor zwölf ist. Ein Dreier muss her auf der Baustelle Steigerwaldstadion.

Ostseestädter wollen im mitten im Umbau befindlichen Steigerwaldstadion zurück in die Erfolgsspur

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21. November 2015, 08:00 Uhr

Richtungweisendes Duell auf der Baustelle Steigerwaldstadion: Für den Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock und Trainer Karsten Baumann steht heute ab 14 Uhr beim Auftritt in Erfurt eine Menge auf dem Spiel. Die Negativserie von zwölf Partien in Folge ohne Sieg muss beendet werden, damit die Kogge nicht noch weiter im Tabellenkeller verschwindet. Mit einem Sieg – es wäre der erst dritte der laufenden Saison – würden die Norddeutschen zum Kontrahenten aufschließen.

Zusätzlich Druck aufgrund der angespannten Situation verspürt Baumann allerdings nicht. „Der Druck ist immer gleichbleibend, bei jedem Spiel zu jeder Zeit einer Saison. Es gibt keine ruhigeren Phasen und auch keine leichten Spiele. Für uns Trainer ist der Druck eigentlich immer hoch. Ich fühle mich wohl in Rostock und arbeite gerne hier“, so der 46-Jährige, der in Erfurt an eine alte Wirkungsstätte zurückkehrt und aufgrund der Umbaumaßnahmen des Stadions gespannt ist: „Für mich ist es auch neu. Ich weiß nicht, wie es da aussieht. Aber der Platz ist genauso groß wie vorher.“

Auf beiden Seiten kehren wichtige Spieler nach Sperren zurück. Bei den Rostockern ist Dennis Erdmann wieder dabei. „Er wird aber nicht automatisch ins Team zurückkehren. Marcus Hoffmann hat seine Sache gut gemacht, und zusammen mit ,Matze’ Henn haben wir drei nahezu gleichwertige Innenverteidiger“, so Baumann.

Auf der Gegenseite hat Carsten Kammlott seine Sperre abgesessen. In der vergangenen Saison war der Stürmer ein echter Hansa-Schreck und traf beim 4:1-Heimsieg der Erfurter gleich zweimal. Das war zudem Karsten Baumanns erstes Spiel als FCH-Coach. Eine Sonderbewachung wird es für den 25-Jährigen jedoch nicht geben: „Er ist für die Erfurter ein wichtiger Spieler, ein echter Torjäger. Wir wissen alle, wie gefährlich er ist. Dass wir aber einen 90 Minuten nebenher laufen haben, ist nicht Sinn der Sache.“ Der Trainer schätzt Erfurt insgesamt als spiel- und laufstark ein: „Sie sind aber noch nicht so gefestigt. Am Ende sind sowieso wir verantwortlich, ob wir erfolgreich sein werden.“

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