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FC Hansa Rostock : Osnabrück ist ein realistisches Ziel

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach dreimonatiger Verletzungspause brennt Offensivmann Christopher Quiring auf sein Comeback und hat das nächste Heimspiel fest im Blick

svz.de von
erstellt am 08.Okt.2017 | 09:00 Uhr

In zwei Wochen will sich Christopher Quiring im Ostseestadion nicht wie in den vergangenen Monaten auf die Tribüne setzen, sondern endlich auf dem Platz zurückmelden. „Ich denke, dass das Heimspiel gegen Osnabrück realistisch ist. Ich haben keine Schmerzen mehr, nur Muskelkater. Zum Ende der nächsten Woche werde ich wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen“, sagt der 26-Jährige, der seit Anfang Juli mit einem Sehnenanriss im Oberschenkel pausieren muss. Eine harte Zeit, wie der Offensivmann verrät. Denn für ihn war es in seiner Karriere die erste längere Zwangspause. „Ich hatte vorher noch nie großartig Probleme, höchstens mal einen Muskelfaserriss. Aber es gibt noch schwerwiegendere Verletzungen, wie zum Beispiel bei Marcel Ziemer (Kreuzbandriss – d. Red.), bei denen man sechs, sieben Monate raus ist. Es ist wirklich hart, wenn man nur rumsitzen und nichts machen kann. Wenn man ehrlich ist, dann vegetiert man nur so dahin, versucht sich abzulenken. Ich haben viel mit Freunden gemacht“, so Quiring.

Nach den drei Monaten hat der Flügelflitzer „jetzt richtig Bock auf Fußball und will der Mannschaft helfen. Ich werde in jedem Fall heiß sein“, verspricht er.

Die Truppe sieht er auf einem sehr guten Weg. „Vom Spielerischen her hat es die Mannschaft gut gemacht, es fehlten nur ein paar kleine Dinge. Wenn man zum Beispiel früher in Führung geht, kann man ein Spiel auch mal leichter spielen. Wir stehen hinten sehr gut und machen auch nach vorne sehr gute Dinge. Doch im letzten Drittel fehlt vielleicht der letzte Biss, der letzte Wille, das Ding reinzuknallen“, so Christopher Quiring.

Dabei will der Kicker ab dem Heimspiel gegen Osnabrück am 20. Oktober helfen: „Ich bin Offensivspieler, da muss das Ziel sein, Tore zu schießen. Ich weiß, was ich kann und dass ich der Mannschaft helfen kann. Deswegen freue ich mich, dass ich endlich zurück bin.“

Auch die Anpassungsprobleme nach dem Wechsel von seinem Heimatclub Union Berlin zum FC Hansa scheint Christopher Quiring überwunden zu haben. „Mein erstes halbes Jahr war schwer. Es war mein erster Wechsel. Zudem war die Mannschaft schwierig. Jetzt ist es ein komplett neues und auch ein charakterlich starkes Team. Da freue ich mich, dann einfach dabeizusein“, erklärt der gebürtige Berliner.

Und er liefert auch eine Begründung für seine Aussagen: „Wir haben keine Querschläger mehr dabei, die probieren, ihr eigenes Ding zu machen, oder mit dem Kopf durch die Wand irgendwelche Dinge machen, die nur als Mannschaft funktionieren. Es sieht bis jetzt sehr gut aus und ist der Grundstein für eine gute Saison. In der 3. Liga sind nicht die allerbesten Fußballer wichtig. Würzburg ist da das beste Beispiel. Es zählt, dass man ein Team hat, das intakt ist. Und da sind wir hier bei Hansa Rostock auf einem sehr guten Weg.“

Wohin der am Ende der Saison führen wird, vermag Quiring nicht zu sagen. Er verspricht aber: „Das Polster von denen in der Spitze ist natürlich gerade sehr groß geworden. Doch in der Saison ist
einiges möglich. Wir müssen nur weiter hart arbeiten.“

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