Interview mit Julian Riedel : Noch einige Rechnungen offen

julian riedel

Verteidiger Julian Riedel im Spieltags-Interview

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03. Februar 2018, 05:00 Uhr

Gegen den SV Meppen wird es vor allem körperbetont zugehen, davor warnt schon Hansa-Coach Pavel Dotchev. Auch deshalb sind seine robusten und großen Innenverteidiger Julian Riedel und Oliver Hüsing gefordert. Welche Spielweise den FC Hansa am 23. Spieltag der 3. Fußball-Liga im Emsland erwartet, erklärt der 26-jährige Riedel NNN-Redakteurin Marie Boywitt.

Haben Sie schon mal in Meppen gespielt?
Ich habe ein paar Infos bekommen, es ist ein enges Stadion, ein Hexenkessel von der Atmosphäre her. Da gibt es nicht die einfachsten Bedingungen – ich denke, da erwartet uns ein schwieriges Auswärtsspiel.

Wie erwarten Sie den SV Meppen?
Ich denke, wir haben im Hinspiel gesehen, wie gefährlich sie sind mit ihrer Art, Fußball zu spielen. Und das ist zu Hause sicher noch gefährlicher. Ich glaube, sie haben auch nur ein Spiel zu Hause verloren. Sie sind sehr, sehr ernst zu nehmen.

Wie wird die Marschroute gegen den Aufsteiger sein?
In der Hinrunde haben sie gegen uns die Kurve gekriegt und eine gute Serie gestartet. Für einen Aufsteiger stehen sie sehr gut da. Wichtig wird für uns sein, eine gute Mischung zu finden: aus Härte, aus Kampf und dennoch unsere fußballerischen Elemente durchzubringen. Dann muss Meppen versuchen, sich an uns die Zähne auszubeißen und nicht anders herum.

Das Hinspiel, das eher unglücklich mit 1:2 im Ostseestadion verloren wurde, hängt sicher noch nach. Wollen sie das wiedergutmachen?
Das auf jeden Fall. Ich denke, gerade bei Niederlagen sind noch einige Rechnungen offen. Gewinnen will man sowieso jedes Spiel. Ich schätze, da hat noch jeder so seine eigene private Rechnung offen. Das Hinspiel war schon eklig. Wir werden auf jeden Fall brennen.

Wie wichtig wird es nach dem Heimsieg gegen Erfurt jetzt sein, dranzubleiben?
Es geht wieder um drei Punkte. Wir wollen am liebsten jetzt schon wieder eine Serie starten. Ich denke, das gibt Selbstvertrauen, Automatismen greifen dann besser und man macht sich weniger Gedanken, wenn man gewinnt. Wir haben eine ganz gute Auswärtsbilanz, davon dürfen wir uns zwar auch nicht blenden lassen, aber wieder probieren, auf die drei Punkte zu gehen.

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