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FC Hansa Rostock : Neuzugang Hilßner überlegte nicht lange

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der offensive Mittelfeldspieler erkennt die Ausweglosigkeit in Dresden und freut sich auf die neue Herausforderung beim FC Hansa

svz.de von
erstellt am 09.Aug.2017 | 08:00 Uhr

Eigentlich wollte sich Marcel Hilßner beim Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden durchbeißen. Doch nach dem Liga-Auftakt des Unterhauses erkannte der 22-Jährige die Ausweglosigkeit. „Ich habe die Vorbereitung und das erste Spiel abgewartet. Dann war ich halt der Meinung, dass ich nicht so zum Zuge komme, wie ich es mir erhofft habe“, sagt der Offensivmann, der sofort seinen Berater einschaltete: „Ich habe mit ihm gesprochen, und dann gab es das Angebot aus Rostock. Da musste ich nicht lange überlegen.“

Nun ist der FC Hansa die neue Herausforderung für Hilßner. „Aus meiner Zeit bei Bremen kenne ich hier alles. Es herrscht auch durch die Fans ein gewisses Spannungsumfeld. Ich denke, das ist für einen Fußballer super. Man kann zu Höchstform auflaufen, weil von außen Druck da ist. Von den Bedingungen her ist alles super“, so der gebürtige Leipziger.

Bis zu seinem 14. Lebensjahr lebte Marcel Hilßner in der sächsischen Metropole, ehe es ihn zum Bundesligisten SV Werder Bremen zog. Seinen Dialekt hat er schnell abgelegt. „Wenn man nach Bremen kommt und deswegen
gemobbt wird, dann geht das ganz schnell“, verrät der selbstbewusste Neuzugang des FCH. Er kann offensiv überall spielen, agierte zuletzt auf den Außenbahnen: „Im gesamten Jugendbereich habe ich hinter den Spitzen auf der ,Zehn‘ agiert.“

Hansa-Coach Pavel Dotchev sieht ihn vor allem auf der linken Außenbahn und erhofft sich bei Standards mehr Gefahr: „Dadurch haben wir vorne noch mehr Möglichkeiten bekommen.“

Nach einer Saison mit acht Einsätzen, davon einer in der Start-Elf, will Hilßner in Rostock wieder durchstarten: „Ich möchte so viel wie möglich spielen, Tore schießen und Vorlagen für die Mitspieler geben – und natürlich mit dem Team erfolgreich sein.“

Hansa intern

Rankovic dabei: Vladimir Rankovic ist nach seinen Sprunggelenksproblemen gestern wieder komplett ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Wir müssen jetzt sehen, wie sein Fuß die Belastung weggesteckt hat“, so Trainer Pavel Dotchev, der den Rechtsverteidiger eventuell heute im Test beim Malchower SV eine Halbzeit lang spielen lassen wird.

Evseev individuell: Willi Evseev hat dagegen noch Probleme und trainiert wie Tommy Grupe (beide Muskelfaserriss) individuell. „Er fühlt sich noch nicht so gut, daher gehen wir auch kein Risiko ein“, so Dotchev.

Test in Malchow: Um 18.30 Uhr tritt Hansa heute in Malchow an. „Wir werden öfter solche Partien machen. Da kommen dann die Spieler zum Einsatz, die zuletzt weniger Praxis hatten“, sagt Dotchev.

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