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FC Hansa Rostock : Nächsten Schritt machen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Coach Brand warnt seine Truppe, den Tabellenletzten nicht zu unterschätzen, erwartet aber druckvollen Auftritt

von
erstellt am 16.Apr.2016 | 09:00 Uhr

Kommt Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock dem Klassenerhalt einen Sieg näher? Heute ab 14 Uhr gastiert der VfB Stuttgart II im Ostseestadion. Für die Schwaben, die derzeit das Schlusslicht der Liga sind, könnte ein Dreier die wohl letzte Chance sein, den Abstieg in die Viertklassigkeit noch abzuwenden – für Hansa ein weiterer Schritt in Richtung Sicherheit. „Wir haben uns eine Ausgangslage geschaffen, in der wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen können. Dementsprechend motiviert sind wir“, sagt Hansa-Chefcoach Christian Brand.


Vom Tabellenplatz nicht blenden lassen


Jedoch ist die Bilanz des Traditionsvereins gegen die zweite Mannschaft aus Stuttgart nicht sonderlich erfolgreich: Aus insgesamt neun Begegnungen konnten die Hanseaten lediglich drei Siege und ein Remis holen – fünfmal gingen sie als Verlierer vom Platz. Auch im Hinspiel mussten die Rostocker eine 1:3-Pleite hinnehmen. „Nachwuchsmannschaften sind immer etwas besonders, weil sie über sehr gute Einzelspieler verfügen. Auch Stuttgart II ist ein schwieriger Gegner, eine spielstarke Mannschaft, und wir dürfen uns vom Tabellenplatz nicht blenden lassen“, warnt Brand seine Truppe und fügt hinzu: „Aber bei uns besteht keine Gefahr, dass wir die Stuttgarter unterschätzen. Wir werden sie genauso bespielen wie Großaspach oder auch Dresden. Für uns sind alle Gegner gleich.“

Auch aus diesem Grund baut der 43-jährige Coach in diesem Spiel wieder auf seine funktionierende Offensive: Denn Stürmer Marcel Ziemer trainierte die komplette Woche mit der Mannschaft und ist wieder einsatzbereit, somit könnte er auf die bewährte Doppelspitze mit Ziemer und Melvin Platje setzen. „Wir wünschen uns alle, dass wir gewinnen, aber wir müssen extrem hart dafür arbeiten“, so Brand weiter. Für die Blau-Weißen spricht deren derzeitige Heimstärke: Denn in sieben von acht Partien im Ostseestadion blieben sie ohne Gegentreffer, holten vier Siege, schafften drei Unentschieden und verloren lediglich einmal (0:2 gegen Erzgebirge Aue). „Wir sind in der Pflicht, den Stuttgartern das Leben richtig schwer zu machen, indem wir von Anfang an druckvoll agieren, sie beschäftigen und unser Spiel aufziehen“, verspricht Christian Brand.


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