FC Hansa Rostock : Nach 2:3 weiter unten drin

Bild mit Symbolkraft: Rot-Weiß Erfurt (Torwart Eric Domaschke) obenauf, Hansa (Tobias Jänicke) stürzt ab…  Fotos: Lutz Bongarts
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Bild mit Symbolkraft: Rot-Weiß Erfurt (Torwart Eric Domaschke) obenauf, Hansa (Tobias Jänicke) stürzt ab…

Dem Sieg nahe und doch verloren: Hansa mit gutem Spiel in Erfurt, vergibt aber einen Elfmeter

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21. November 2015, 16:46 Uhr

2:3 (1:1) – unfassbar! Nie und nimmer hätte der FC Hansa beim FC Rot-Weiß Erfurt verlieren dürfen. Zwei Spieltage vor Ende der 1. Halbserie 2015/16 der 3. Fußball-Liga liegen die Rostocker weiterhin auf dem vorletzten Platz und stehen mit unverändert 15 Punkten noch schlechter da als zum gleichen Zeitpunkt der zurückliegenden Saison, als sie zumindest auf 17 Zähler verweisen konnten (und sich nicht auf einem Abstiegsrang befanden).

Die Gäste begannen forsch, zeigten ganz deutlich: Hier ist eine Mannschaft, die lebt, die gewinnen will. Nicht von ungefähr wurde das Engagement der Truppe mit ihrem frühesten Saisontor belohnt: Baumgarten „schüttelte“ einen Sahnepass aus dem Fußgelenk präzise in den Lauf des durchstartenden Andrist, der wurde von RWE-Torwart Domaschke niedergestreckt: Elfmeter für die Rostocker, Ahlschwede drosch ihn hoch ins Netz (5.). Und diese Führung war schon nach zehn Minuten verdient: Hansa hatte bereits 3:0 Ecken stehen und schickte sich an, die Thüringer regelrecht aufzumischen. Jänicke hätte mit feinfühligem Heber fast das 2:0 erzielt, doch Judt konnte retten (17.). Ärgerlich: Die Ostseestädter einmal nicht voll bei der Sache, schon war Kammlott durch – 1:1 (23.).

Die schwer verdauliche zweite Halbzeit im Schnelldurchlauf: Erneut rennt Kammlott allen weg – 2:1 für Erfurt (62.). Fünf Minuten später schlagen die Gäste zurück, Jänicke gleicht aus nach starker Vorarbeit von Gardawski. Dann gibt es nach Foul von Laurito an Baumgarten abermals Elfmeter für Rostock, diesmal allerdings scheitert Ahlschwede an Domaschke (73.). Schließlich kommen die Rot-Weißen durch Uzan zum Siegtreffer, weil sich die Hanseaten wieder viel zu einfach überwinden lassen (79.). 2:3, ein wirklich guter Auftritt war umsonst.

„Wir hätten hier mindestens einen Punkt mitnehmen müssen, waren aber in einigen Situationen nicht wach genug“, ließ Innenverteidiger Dennis Erdmann anschließend den Kopf hängen. „Man sieht ja, dass sie es können“, befand der Sportliche Leiter Uwe Klein. „Die Mannschaft trat richtig gut auf. Leider konnten wir den zweiten Elfmeter nicht nutzen. Ich glaube, hätte der zum 3:2 geführt, wären wir als Sieger vom Platz gegangen.“

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