FC Hansa : „Müssen eine Schippe drauflegen“

geos_fch_bergmann_3262

Hansa-Coach Andreas Bergmann erwartet heute Abend beim Gastspiel in Wiesbaden noch mehr Gegenwehr

svz.de von
05. Dezember 2013, 17:48 Uhr

Hansa-Trainer Andreas Bergmann hat trotz der jüngsten Erfolgsserie in der 3. Fußball-Liga vor verfrühter Euphorie gewarnt. „Wir tun gut daran, jedes Spiel mit der gleichen Vehemenz und Konzentration anzugehen. Egal, ob uns der Erste oder Letzte gegenübersteht, sobald du in dieser Liga nachlässt, wirst du überrascht werden“, sagte der 54-Jährige vor dem heutigen Auswärts-Duell bei Wehen Wiesbaden (19 Uhr, Brita-Arena).

Nachdem die Rostocker zuletzt fünf Partien in Folge nicht verloren, mit Rot-Weiß Erfurt (1:0) und RB Leipzig (2:1) zwei Spitzenteams der 3. Liga in die Schranken wiesen und bis auf Rang fünf vorrückten, müssen sie nun erneut gegen einen Aufstiegsanwärter Farbe bekennen. „Um dort eine Chance zu haben, müssen wir wirklich alles abrufen und im Vergleich zum Erfurt-Spiel eine Schippe drauflegen“, sagte Bergmann.

Die Hessen, die sich Ende Oktober vom früheren Rostocker Trainer Peter Vollmann trennten und mit Stephan Gusche (Kreuzbandriss), Michael Wiemann, Robert Müller und Tobias Jänicke vier Ex-Hanseaten in ihren Reihen haben, fanden nach dem schwachen Start in die Erfolgsspur zurück und klopfen derzeit als Tabellenvierter an die Tür zur 2. Liga. „Wehen galt schon vor der Saison als Mitfavorit um den Aufstieg. Daher bin ich nicht überrascht, dass sie jetzt mit da oben stehen. Sie sind sehr spiel- und offensivstark. Daher wäre es fahrlässig, dort zu verhalten aufzutreten. Wir müssen den Gegner konsequent unter Druck setzen und dürfen uns nicht zu tief fallen lassen“, forderte Bergmann einen Auftritt mit offenem Visier. Immerhin, mit einem Sieg im Verfolgerduell könnten die Rostocker für eine Nacht und erstmals seit dem 4. Spieltag wieder auf den Relegationsplatz drei klettern. Für den Fußball-Lehrer kein echter Anreiz: „Das ist nicht primär unser Gedanke. Es geht darum, uns eine Wettkampfmentalität zu entwickeln. Wir wollen uns messen, eine gute Leistung zeigen und natürlich gewinnen.“ Dann wäre die Euphorie beim FC Hansa wohl nicht mehr zu bremsen.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen