Hansa Rostock : Mitspielen um den Aufstieg

Trainer Peter Vollmann hat genaue Vorstellungen davon, wohin er mit dem FC Hansa will.
Trainer Peter Vollmann hat genaue Vorstellungen davon, wohin er mit dem FC Hansa will.

Drittligist mit altem Trainer und vier Neuzugängen zurück in die Erfolgsspur

svz.de von
24. Juli 2014, 20:40 Uhr

Trainer, mach's noch einmal. Peter Vollmann startet in seine zweite Amtszeit beim Drittligisten FC Hansa Rostock mit dem Erwartungsdruck der Fans, den einstigen Erstligisten erneut in die Zweitklassigkeit zurückzuführen. Der 56-Jährige kann mit dieser Situation umgehen, zu euphorischen Versprechungen verleiten sie ihn aber nicht. „Mein Anspruch ist es, unter den zehn Vereinen zu sein, die um den Aufstieg mitspielen“, sagte Vollmann und hielt den Ball bewusst flach: „Zu hohe Erwartungen sind für keinen Club der Welt gut, außer vielleicht für Bayern München.“ Im Gegensatz zu damals, als Vollmann nach dem ersten Absturz in die 3. Liga ein komplett neues Team auf die Beine stellen musste, genügten dieses Mal punktuelle Verstärkungen, die aber vielversprechend wirken.

„Bei Hansa stimmt es einfach - für mich als Mensch und als Sportler“, sagte Christian Stuff. Der 31-jährige Innenverteidiger bringt die Routine von 213 Zweit- und Drittliga-Spielen für den 1. FC Union Berlin mit an die Küste. Erfahrung bringt auch Kai Schwertfeger (25), der mit dem Karlsruher SC schon einmal aufgestiegen ist. „Manchmal muss man einen Schritt zurückgehen, um einen nach vorn machen zu können. Mein Ziel ist, wieder in die 2. Liga zurückzukehren“, sagte der Mittelfeldspieler. Für den offensiven Part hat Vollmann Christian Bickel (23) vom Ligarivalen Energie Cottbus geholt. Ganz vorn soll Marcel Ziemer (28), der vom 1. FC Saarbrücken an die Küste gekommen ist, dem Sturm mehr Biss verleihen. „Ich marschiere vorneweg und gehe dahin, wo es wehtut“, kündigte der zuletzt an einem grippalen Infekt erkrankte Ziemer an. Zum Saisonauftakt am Sonntag bei Preußen Münster wird Ziemer aber ebenso in der Startelf stehen wie die anderen drei Hoffnungsträger.

Einer der wenigen verbliebenen der Erfolgself von 2011 ist ist Torhüter Jörg Hahnel. Er weiß aus acht Jahren Erfahrung wie Aufstieg geht. Leider auch, wie sich Abstieg anfühlt. „Es ist an der Zeit, dass der sportliche Erfolg wieder einkehrt. Dies haben die vielen Fans “, sagte der 32 Jahre alte Routinier.

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