FC Hansa Rostock : Mit Wucht gegen Wiesbaden

Steht vor seinem Comeback: Hansas Linksverteidiger Christian Dorda kehrt nach einem Teilsehnenriss im Fuß, einem Rippenbruch, muskulären Problemen und einem grippalen Infekt in das Team zurück – und steht wohl heute gegen Wehen Wiesbaden in der Start-Elf.
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Steht vor seinem Comeback: Hansas Linksverteidiger Christian Dorda kehrt nach einem Teilsehnenriss im Fuß, einem Rippenbruch, muskulären Problemen und einem grippalen Infekt in das Team zurück – und steht wohl heute gegen Wehen Wiesbaden in der Start-Elf.

Coach Christian Brand warnt wegen der Trainer-Entlassung vor dem Team aus Hessen

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12. März 2016, 05:00 Uhr

Kellerduell im Ostseestadion: Der Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock empfängt heute ab 14 Uhr den Tabellennachbarn SV Wehen Wiesbaden. Beide Mannschaften trennt nur ein Punkt. Die Kogge konnte sich nach den Siegen in Cottbus und gegen Kiel (jeweils 1:0) ein bisschen Luft im Abstiegskampf verschaffen und liegt derzeit mit 32 Zählern auf dem 15. Tabellenplatz, die Wiesbadener (31) rangieren eine Position dahinter.

Die Verantwortlichen bei den Hessen reagierten prompt auf die Talfahrt und haben Anfang der Woche Trainer Sven Demandt beurlaubt. „Es wird eine schwierige Aufgabe für uns, die Mannschaft des Gegners ist angeschlagen. Man kann nicht sagen, was passiert, wer spielen oder auf der Bank sitzen wird“, schätzt Hansa-Coach Christian Brand ein, sagt jedoch auch: „Für uns ist das alles unerheblich. Wir müssen sehen, dass wir den Gegner mit Wucht und Dynamik bespielen und dass wir unser Spiel durchziehen. Die Begleiterscheinungen sind eher für Wiesbaden schwieriger.“

Ungewohnt für den 43-Jährigen und sein Team ist hingegen die Vorbereitung: Der Kader der Wiesbadener sei zwar bekannt, „aber wir wissen nicht, ob die Interimstrainer irgendwas ändern, mit welcher Aufstellung oder Grundordnung sie agieren werden“, so Brand weiter.

Punkte gegen einen direkten Kontrahenten zu holen ist in der derzeitigen Situation eminent wichtig. „Wir können einen nächsten Schritt machen, das weiß auch die Mannschaft. Mit einem Sieg wäre uns sehr geholfen.“

Hilfreich könnte im Saison-Endspurt der Rostocker ebenfalls sein, dass sie mehr Heim- als Auswärtsspiele haben. „Das ist sicherlich eine gute Ausgangslage, wobei man die Partien auch erst mal gewinnen muss, das ist kein Selbstläufer. Dennoch sind wir zu Hause eine absolute Macht, da müssen wir nichts aufbauen, sondern einfach nur so weitermachen. Wir haben unsere tollen Fans im Rücken und können dadurch eine richtige Wucht entwickeln“, weiß Brand.

Von seinen Kickern fordert er den absoluten Einsatz. „Für uns ist jede Partie unheimlich schwierig. Wir brauchen in jedem Trainingsspiel diesen Siegeswillen, müssen diesen Hunger entwickeln und alles abrufen. Wenn man sieht, mit wieviel Aufwand wir unsere Punkte holen, dann fordert das von jedem das Maximum“, so der Trainer, der heute nur auf Michael Gardawski (zehnte gelbe Karte) verzichten muss.

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