FC Hansa Rostock : Mit Kampf zum Heimsieg

Ein Erfolg muss her: Hansa-Cheftrainer Karsten Baumann und Sportdirektor Uwe Klein wollen ein Ende der Sieglos-Serie von 13 Spielen.
 

„Sie sind erstaunlich routiniert auf dem Platz“, warnt Trainer Karsten Baumann vor der Mainzer „Jugend“

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28. November 2015, 08:00 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock will heute ab 14 Uhr im Ostseestadion seine Sieglos-Serie beenden. Gegen die zweite Auswahl vom FSV Mainz 05 soll ein erster Befreiungsschlag aus dem Tabellenkeller gelingen. Doch es kommt der aktuell Vierte der 3. Liga – und somit kein leichter Gegner in die Hansestadt. „Mainz ist eine gute junge Truppe mit einem guten Lauf“, sagt der Cheftrainer der Hanseaten Karsten Baumann.

Die „Zweite“ von Mainz
ist mit einem Durchschnittsalter von 21,5 Jahren die jüngste Mannschaft der 3. Liga. Der FC Hansa kommt auf einen Schnitt von 24,9 Jahren – siegt heute dann die Erfahrung? Baumann mahnt vor der „Jugend“: „Sie sind erstaunlich routiniert auf dem Platz für eine solch junge Truppe. Dieses Selbstverständnis hätten wir auch gerne in unserem Spiel.“

Obwohl es für die Hanseaten zuletzt mit 13 Partien ohne Sieg alles andere als gut lief, glaubt der Fußball-Lehrer weiter an seine Männer: „Die Trainingsleistungen waren gut, so dass wir im Trainerteam keinen Grund haben, an der Mannschaft zu zweifeln. Und auch an den Spieltagen hat das Team oft ein gutes Match gemacht. So auch beim 2:3 in Erfurt.“ Auch dort hat die Elf es aber nicht geschafft, den ersehnten Dreier über die Linie zu bringen. „Wir haben nun noch mal eindringlich an die Spieler appelliert und auch Übungen gemacht, um sich auch im Eins gegen Eins zu beweisen“, so Baumann.

Der Coach setzt auf die bewährte Tugend der Rostocker Kicker: Kampf. Doch nur mit Willen kann der zweite Heimerfolg in der aktuellen Saison nicht erreicht werden. Eine zusätzliche Option ist Stürmer Marcel Ziemer. „Er trainiert voll mit. Im vergangenen Jahr war er
unser bester Torschütze. Er fehlt uns natürlich“, sagt Karsten Baumann.

Sportdirektor Uwe Klein mahnt vor zuviel Euphorie auch nach einem möglichen Sieg: „Wenn wir gewinnen, ist auch nicht alles gut. Wir sind nicht in der Situation, in der wir uns mit drei Punkten in den Sonnensessel legen und uns eincremen können. Wir müssen weiter hart arbeiten.“

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