FC Hansa Rostock : Mit Euphorie in englische Woche

Hatte die Null fest im Griff: Hansa-Keeper Marcel Schuhen rettete gegen den VfL Osnabrück mit einer Glanzparade den Sieg.
Hatte die Null fest im Griff: Hansa-Keeper Marcel Schuhen rettete gegen den VfL Osnabrück mit einer Glanzparade den Sieg.

Der Hansa-Schlussmann Marcel Schuhen setzt in den kommenden anstrengenden Partien auf die kämpferische Komponente

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25. August 2015, 08:00 Uhr

Bei der Hitzeschlacht in Osnabrück hatte Marcel Schuhen, Torhüter vom Fußball-Drittligisten Hansa Rostock, nicht viel zu tun. Die Kicker vom VfL Osnabrück haben nicht wirklich torgefährliche Situationen geschaffen, lediglich zum Ende der Partie bei der Eckball-Serie der Hausherren musste der 21-Jährige hellwach sein. „Meine Abwehrleute machen einen sehr guten Job und haben mir vor allem auch in diesem Spiel sehr viel abgenommen. Als Torhüter ist es mein Job, wenn der eine Ball kommt, dass ich den dann auch halte. Das ist meine Aufgabe und dafür stehe ich hinten drin. Ich bin froh, dass es geklappt hat“, so Schuhen nach der Partie.

Am Ende hielt er den Sieg mit einer tollen Faustabwehr fest: „Ein 1:0 ist ist natürlich für einen Torhüter ein gutes, ein angenehmes Ergebnis. Im Endeffekt, auch wenn wir 4:2 gewinnen oder eben 1:0 oder anders siegen – Hauptsache wir holen die Punkte.“

Das ist auch das Ziel für die anstehende englische Woche. „Ich denke sie kommt zur rechten Zeit. Wir agieren kompakt. Die Null in Osnabrück war wichtig für uns. Mit ein paar Nadelstichen wird das schon was zu Hause, am liebsten natürlich vor vielen Zuschauern. Mit der gewonnen Euphorie wollen wir weiter gewinnen“, sagte Abwehrmann Christian Dorda.

Die neu formierte Viererkette vor dem Hansa-Schlussmann hatte am Wochenende viel zu tun und möchte die gute Leistung auch gegen die Stuttgarter Kickers zeigen. „Von vier Verteidigern sind drei neu, da braucht man immer ein bisschen Eingewöhnungszeit. Das haben wir halt sehr, sehr gut gemacht. Wir bekommen relativ wenig Gegentore aus dem Spiel heraus. Das zeigt, dass wir als Abwehrreihe, aber auch als Mannschaft gut stehen“, so Dorda weiter.

Wenn es mal nicht so läuft, findet der Trainer schon die richtigen Worte in der Halbzeitpause. Beim Spiel in Osnabrück habe er noch die wichtigsten Sachen angesprochen und den Rest hat das Team selbst erledigt: „Wir haben in der Mannschaft auch ein paar Verrückte, die sich gegenseitig richtig hochpushen und antreiben. Ich denke, das ist auch ganz wichtig, um die Spiele letztlich erfolgreich zu gestalten“, so Schlussmann Schuhen.

Diese kämpferische Einstellung sollen sich seine Vordermänner für die anstehende anstrengende Woche bewahren, um noch mehr Punkte einzufahren.

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