FC Hansa Rostock : Mit Doppelspitze zum Erfolg

Eine Variante mit Torgarantie? Die Angreifer Marcel Ziemer (Mitte) und Melvin Platje (r.) steigern gemeinsam die Variabilität des FC Hansa auf dem Feld. Mit dem schnellen Stephan Andrist (l.) bringen sie so manche Abwehr ins Straucheln.
Eine Variante mit Torgarantie? Die Angreifer Marcel Ziemer (Mitte) und Melvin Platje (r.) steigern gemeinsam die Variabilität des FC Hansa auf dem Feld. Mit dem schnellen Stephan Andrist (l.) bringen sie so manche Abwehr ins Straucheln.

Die vergangene Rückrunde zeigt: Beim FC Hansa fallen vor allem Tore, wenn zwei Stürmer auf dem Feld sind

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24. August 2016, 12:00 Uhr

Der Offensivmotor des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock kommt nur langsam auf Touren – in den bisherigen fünf Pflichtspielen gelang den Hanseaten erst ein Tor beim 1:0-Heimsieg gegen den SC Preußen Münster. Und den Treffer erzielte nicht einer der Stürmer, sondern Außenspieler Tobias Jänicke.

Eine Hoffnung auf mehr Tore könnte das Zusammenspiel von Marcel Ziemer und Melvin Platje im Angriff sein. Schon am vergangenen Sonnabend haben die beiden Stürmer gezeigt, wie sehr sie die Gegner beschäftigen – sogar gegen den Zweitligisten aus Düsseldorf.

„Ich glaube, wir haben das trotz der 0:3-Niederlage am Wochenende nicht schlecht gemacht. Man hat gesehen, dass wir vorne ganz gut harmonieren“, sagt Angreifer Marcel Ziemer. Aufgrund der Verletzung von Soufian Benyamina lief der 31-Jährige zuletzt vor allem mit dem Holländer Melvin Platje auf. „Im Endeffekt ist es egal, wer mit vorne agiert. Ich finde, wir haben richtig Qualität vorne, auch wenn wir bisher nur ein Tor geschossen haben. Aber das wird noch kommen“, so Ziemer.

Die Statistik spricht für die Hansa-Doppelspitze: Von den 19 Rückrundenspielen konnten die Blau-Weißen neun Begegnungen für sich entscheiden – acht davon startete Chefcoach Christian Brand mit zwei Angreifern. Und lediglich zwei Niederlagen (0:4 bei Mainz II und 0:2 gegen Erzgebirge Aue) und ein Remis (1:1 bei Werder Bremen II) kamen mit einer Doppelspitze zustande. Könnte dies also die Lösung für die Torflaute des FC Hansa sein? „Ich denke, für uns sind zwei Spitzen schon besser. Wir sind variabel: Der eine kann in die Tiefe gehen, der andere kann kürzer kommen. Die Verteidiger haben es auch nicht immer einfacher, sich auf einen dann einzustellen“, schätzt Ziemer ein.

Auch im Zusammenspiel Ziemers mit dem Schweizer Stephan Andrist auf der rechten Seite ist der FC Hansa nur schwer aufzuhalten. „In der Rückrunde ging es langsam bei uns los, dass wir uns die Dinger gegenseitig aufgelegt haben. Stephan ist ein Riesenspieler, hat richtig Qualität – das zeigt er immer wieder. Er ist pfeilschnell, und es ist schon relativ einfach, ihn zu bedienen“, erklärt Ziemer. Dies gilt es am Sonnabend beim Drittliga-Spiel gegen Absteiger FSV Frankfurt (Anpfiff 14 Uhr) unter Beweis zu stellen und den zweiten Dreier im Ostseestadion einzufahren.

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