zur Navigation springen

Hansa Rostock : Mit der Dreierkette zum Sieg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim Heimspiel gegen Chemnitz setzte Trainer Brand auf drei Innenverteidiger / Taktische Umstellung bringt den Erfolg

svz.de von
erstellt am 22.Dez.2015 | 18:32 Uhr

Offensiv war die Ausrichtung des FC Hansa Rostock in der 3. Fußball-Liga beim 1:0-Sieg gegen den Chemnitzer FC: Mit einer Dreierkette hat Chefcoach Christian Brand hinten für Sicherheit und nach vorne für Schnelligkeit gesorgt. Ähnliches hatte zuvor auch schon sein Vorgänger Karsten Baumann beim Heimspiel gegen die Würzburger Kickers ausprobiert – mit mäßigem Erfolg, denn es sprang lediglich ein 0:0 heraus.

Brand setzte in der Verteidigung auf die drei etatmäßigen Innenverteidiger Marcus Hoffmann, Matthias Henn und Dennis Erdmann. „Das System hängt immer ein bisschen davon ab, was wir denken, wie wir den Gegner besiegen können. Für Chemnitz hat das sehr, sehr gut gepasst. Es ist so aufgegangen, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagte der 43-Jährige nach dem Spiel.

Dennis Erdmann ist mit dieser Umstellung in eine neue Rolle geschlüpft – wurde der Abwehr-Organisator. „Ja, ich habe ganz gute Kommandos gegeben“, witzelte er. „Wir haben schon einmal mit einer Dreierkette gespielt, dieses Mal jedoch mit drei Innenverteidigern. Ich glaube, das hat ordentlich geklappt. Wir hatten eine gute Abstimmung. Wir haben alle Gas gegeben. Da sieht man, was harte Arbeit in der Woche mit sich bringt. Das könnte natürlich was für die Zukunft sein, aber ich bin kein Trainer.“

Ebenfalls einen neuen Part übernahm Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede. Am Sonnabend war er vor allem im Mittelfeld zufinden und tauchte oftmals auch im gegnerischen Strafraum auf. „Es war schon intensiv für uns. Als Außenverteidiger habe ich in der Regel noch einen vor mir. Das fällt bei der Ausrichtung weg. Ich musste gucken, dass ich den Ofuso gerade in der ersten Halbzeit im Auge habe und gleichzeitig auch immer mal wieder die Kollegen offensiv unterstütze. Das erfordert eine Menge Laufarbeit. Gerade zum Ende wurde es zwar anstrengend, aber da muss noch was im Tank sein“, gesteht der 25-Jährige. Wenn vier oder fünf Flanken von der Grundlinie zu einem Tor würden, „dann muss vielleicht in der 90. Minute kein Sprint mehr über 50 Meter hin und 80 Meter zurück sein. Dann können wir es vielleicht ein bisschen ruhiger angehen lassen, das wäre ganz schön“, so Ahlschwede.

Trainer und Spieler sind sich aber einig: „Es ist schön – und wichtig, dass man zur Winterpause überm Strich steht. Wir freuen uns über den Sieg, müssen in der Winterpause aber weiter hart arbeiten.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen