zur Navigation springen

Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer : Mit dem Kopf an der richtigen Stelle

vom

"Das wurde nur zur Kenntnis genommen. Aber es war ganz gut", kommentierte Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer die 0:1-Schlappe von Verfolger Kickers Offenbach beim FC Bayern München II im Nachholspiel am Dienstagabend.

svz.de von
erstellt am 09.Mär.2011 | 09:29 Uhr

Rostock | "Das wurde nur zur Kenntnis genommen. Aber es war ganz gut", kommentierte Hansa-Kapitän Sebastian Pelzer die 0:1-Schlappe von Verfolger Kickers Offenbach beim FC Bayern München II im Nachholspiel der 3. Fußball-Liga am Dienstagabend. Dadurch beträgt der Vorsprung des FC Hansa Rostock elf Runden vor Schluss regulär 13 Punkte auf den Relegationsplatz. Auf das Spitzenduell gegen die Hessen am Sonnabend in der DKB-Arena habe dies laut Pelzer aber keine Auswirkungen: "Am Wochenende wartet ein schweres und wichtiges Spiel auf uns. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen und wird auch nicht preisgegeben."

Auch der Ausgang der Partie hat für "Pelle" keinen entscheidenden Charakter. Danach ist schließlich nicht Schluss. "Bei einem Sieg sieht es sicherlich ganz gut aus, aber selbst dann sind immer noch 30 Punkte zu vergeben. Wir werden, solange rechnerisch nicht alles entschieden ist, weiterhin Gas geben", versichert der 30-Jährige.

Dass im Team einige Kicker aufgrund des komfortablen Vorsprungs leicht sinnig werden und denken, der Aufstieg in die 2. Liga wäre nurmehr ein Selbstgänger, glaubt der Spielführer nicht: "Im Moment sind wir mit dem Kopf an der richtigen Stelle. Und sollten unten (gemeint ist die Kabine - d. Red.) einige abheben, dann gibt es etwas auf die Stäbe. Doch das ist derzeit nicht der Fall."

Auch, weil Coach Peter Vollmann die passenden Worte findet und gar keinen Schlendrian einziehen lässt. "Das Trainingsprogramm wird knallhart durchgezogen. Wir hatten Anfang der Woche mal gefragt, ob wir nicht eine Einheit weglassen könnten. Denn die englischen Wochen, gerade zuletzt mit dem Pokalspiel, haben schon ganz schön geschlaucht. Aber da gab es keine Gnade", berichtet Peter Schyrba. "In der Einheit ist der Trainer heute ab und an ordentlich laut geworden. Damit hat er versucht, Zeichen zu setzen. Das ist genau der richtige Weg. Dann bleiben alle mit voller Konzentration bei der Sache und gehen nicht zu positiv die Dinge an", sagt Sebastian Pelzer.

Insgesamt seien 13 Punkte Vorsprung für Schyrba eine besondere Situation, die er in seiner Karriere bislang nicht erlebte: "Ich weiß gar nicht, ob man diesen Vorsprung in elf Partien noch verspielen kann. Ich hatte noch nie so viel. Bislang war es immer wesentlich enger, dauerte es mit den Entscheidungen bis zum letzten oder vorletzten Spieltag. Es ist nicht immer leicht, der Gejagte zu sein."

Der Spitzenvergleich Zweiter gegen Dritter löst bei den beiden Routiniers im Hansa-Dress auch viel Vorfreude aus. "Natürlich. Es werden wieder eine Menge Zuschauer im Stadion sein. Da macht es besonderen Spaß", sagt Pelzer.

Rechtsverteidiger Schyrba meint: "Vor großen Kulissen haben wir unsere besten Leistungen gezeigt und bewiesen, dass wir bestehen können. Ich erwarte aber kein schönes Spiel. Ich denke, dass es ordentlich zur Sache gehen wird, teilweise vielleicht auch schmutzig. Offenbach wird versuchen, mit aller Macht zu gewinnen. Doch wir werden gut vorbereitet sein und mit allen Mitteln dagegenhalten."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen